Akzo Nobel

Werk in Polen produziert Strom teilweise selbst

Akzo Nobel hat sein Werk im polnischen Pilawa modernisiert. Dabei wurde auch eine Photovoltaik-Anlage installiert, die immerhin fast ein Viertel des Strombedarfs für die Herstellung dekorativer Farben liefert.

Der niederländische Farbenkonzern Akzo Nobel treibt sein Vorhaben voran, alle Produktionsstandorte auf erneuerbare Energien umzustellen. Im polnischen Pilawa hat er seine bisher größte Anlage für Solarenergie in Europa installiert. Auf einer Fläche von fast drei Hektar befinden sich 3.551 Solarzellen, die knapp ein Viertel des Strombedarfs für dekorative Farben des Werks decken.

"Wir sind bestrebt, unser wissenschaftlich fundiertes Ziel zu erreichen, unsere Kohlenstoffemissionen über die gesamte Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren",sagt Janusz Karwowski, Produktionsdirektor des Geschäftsbereichs Decorative Paints East Europe von Akzo Nobel. Die neue Anlage ist eine von mehreren Investitionen, die kürzlich in Pilawa getätigt wurden. So wurde unter anderem die Abfüllung von Lösemittelfarben und der Rohmaterialdosierung automatisiert.

"Seit Januar 2022 bezieht das Unternehmen in Europa zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien, und mehr als 30 Standorte auf der ganzen Welt nutzen inzwischen Sonnenkollektoren als zusätzliche Energiequelle", erläutert Wijnand Bruinsma, Akzo Nobels Direktor für Nachhaltigkeit.
Werk in Polen produziert Strom teilweise selbst
Foto/Grafik: Akzo Nobel
Auf einer Fläche von nahezu drei Hektar befinden sich 3.551 Solarzellen, die fast ein Viertel des Strombedarfs für dekorative Farben des Werks in Polen decken.
aus BTH Heimtex 12/24 (Wirtschaft)