Hagebau Forum mit über 1.200 Gästen

Vertriebschancen im Fokus

Mehr als 1.200 Gäste aus dem Gesellschafterkreis des Fachhandels wie auch der Industrie kamen auf dem Hagebau-Forum 2024 in Berlin zusammen. Im Fokus der 19. Ausgabe der Veranstaltung standen das Nutzen eigener Stärken, die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Solidarität innerhalb der Kooperation.

"Dass wir uns gegenseitig stärken und auch in schwierigen Zeiten auf Zusammenhalt setzen, ist ein wesentliches Kernmerkmal unserer Kooperation", begrüßte Detlef Jahnke, Geschäftsführer Fachhandel der Hagebau, die Teilnehmer des Hagebau-Forums 2024. Diese Stärke gelte es gerade im Vertrieb zu nutzen, Chancen zu ergreifen und Potenziale auszuschöpfen. Entsprechend standen vertriebsunterstützende Maßnahmen im Mittelpunkt der Veranstaltung mit mehr als 30 Impulsvorträgen. Dazu konnten sich die Gäste auf der 5.000 m2 großen Ausstellungsfläche an 20 Ständen der Kooperationszentrale und bei mehr als 260 Lieferanten informieren.

Die vier Spezialisierungssysteme aus dem Bereich Holz stellten ihre verschiedenen Kampagnen vor, die für mehr Sichtbarkeit im Markt sorgen sollen. Den größten Raum beanspruchte mit über 2.000 m2 das Spezialisierungssystem Profi Fachmarkt, ein Shop-in-Shop-System an bereits 126 Fachhandels-Standorten, in dem Profi-Handwerker ihr benötigtes Equipment finden. Wie mit einem exklusiven System eine Lösung für viele Bauvorhaben geschaffen wird, wurde im "Provolution"-Haus gezeigt: Darin wurden ausschließlich Exklusivmarken-Produkte verwendet und damit gleichzeitig veranschaulicht, dass sich das System optimal für Cross-Selling eignet.

Auf besonderes Interesse stieß die Kampagne Energetische Sanierung, für die die Hagebau erste Zahlen melden kann: So gab es 2.700 Projektanfragen nach Fördermitteln und mehr als 600 Händler und Handwerker wurden seit Januar 2024 zu Fördermittel-Spezialisten ausgebildet.

"Das Hagebau-Forum zeigt, welche Innovationskraft wir entfalten können", unterstrich Jahnke abschließend. "Es ist ein starkes, ermutigendes Signal für den Baustoffhandel, dass wir in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten senden."
aus Parkett Magazin 01/25 (Wirtschaft)