Sto SE & Co. KGaA

Sto baut Kapazitäten für Harzprodukte aus


Mit einer neuen Produktionsanlage erhöht Sto die Kapazität für Epoxid- (EP) und Polyurethanharze (PU) um rund ein Drittel. Dazu investierte das Unternehmen für seine Tochtergesellschaft Sto Cretec in einen neuen Vakuumdissolver im Werk im hessischen Rüsselsheim. "Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. Sie war wichtig, um die Produktionskapazitäten an unsere Wachstumsstrategie anzupassen und die Lieferfähigkeit für unsere Kunden langfristig zu gewährleisten", erklärte Sto-Vorstand Michael Keller.

Innerhalb eines Jahres errichtete Sto den neuen Vakuumdissolver, über den nun die Produktion von Epoxid- und Polyurethanharzen erfolgt. Im August 2024 startete der Probebetrieb, die Aufnahme des Regelbetriebs erfolgte planmäßig im Herbst. Die gesamte Anlage erfüllt die ATEX-Richtlinien. Dabei steht "ATEX" für die Abkürzung der französischen Bezeichnung für explosionsfähige Atmosphären "atmosphères explosibles". Der Dissolver konnte in eine Bestandshalle integriert werden, wodurch auch bei der neuen Produktion weitgehend vorhandene Infrastruktur genutzt wird.
Sto baut Kapazitäten für Harzprodukte aus
Foto/Grafik: Sto
Sto steigert die Kapazitäten im Werk Rüsselsheim um rund ein Drittel.
aus FussbodenTechnik 01/25 (Wirtschaft)