Heimtextil Frankfurt
New Sensitivity: Die Heimtextil Trends 24/25
Die Heimtextil Trends 24/25 stellen die textile Transformation in den Mittelpunkt: pflanzenbasierte Herstellung, textile Kreisläufe und biotechnologische Verwendung natürlicher Inhaltsstoffe. Die Future Materials zeigen regenerative Materialien, Farben und Designs.Die Heimtextil Trends 24/25 setzen auf progressive Themen und spektakuläre Inszenierungen für Textil-Profis, die ihr Wissen erweitern wollen. Nach zirkulären Lösungen im letzten Jahr stehen diesmal transformative Innovationen im Fokus. "Die Heimtextil Trends zeigen Wege auf, wie der Wandel der Heimtextilbranche weitergeht. Damit bilden sie das inspirative Herz unserer Messe und übersetzen globale Megatrends in textile Visionen", erläutert Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies.
Unter der Überschrift "New Sensitivity" (Neue Sensibilität) geht es um ästhetische Aspekte und Veränderungen in der Zusammensetzung von Textilien, die Umweltauswirkungen von Anfang an berücksichtigen. Die Nutzung von Artificial General Intelligence (AGI, Künstliche allgemeine Intelligenz) birgt Potenzial und Herausforderungen für die Textilindustrie. "Mit den Heimtextil Trends ermutigen wir die Textilbranche, sich der Zukunft mit Bedacht und rücksichtsvoll zu nähern. Konkret sehen wir diesen Wandel in drei verschiedenen Strömungen für eine sensiblere Welt der Textilien: biotechnisch, pflanzenbasiert und technologisch", fasst Anja Bisgaard Gaede von SPOTT trends & business als Leiterin des Heimtextil Trend Councils zusammen.
Die Design-Zukunftsberatung FranklinTill kuratiert moderne Textilien und Materialien, um die Prinzipien des regenerativen Designs zu veranschaulichen. Dabei werden herausragende Leistungen in Design und Herstellung gewürdigt.
Zu sehen sind die wegweisenden Lösungen auf der Heimtextil vom 9. bis 12. Januar 2023 im Trend Space. Darüber hinaus werden Workshops, Vorträge und weitere interaktive Formate zur Zukunft von Wohn- und Objekttextilien angeboten.

Foto/Grafik: SPOTT trends & business for Heimtextil
Technological
Textilien sind heute bereits im Überfluss vorhanden. Die Entwicklung von Technologien zur Wiederverwertung textiler Abfällen und zum textilen Upcycling erhöht deren zirkuläre Nutzung. Das "Textile Design Thinking" befasst sich mit kritischen Themen wie dem Energieverbrauch oder der Haltbarkeit von Naturfasern und verbessert diese durch technologische Weiterentwicklung.

Foto: SPOTT trends & business for Heimtextil

Foto/Grafik: SPOTT trends & business for Heimtextil
Trendfarben
Neue Färbemethoden nutzen sensible Ansätze und natürliche Pigmente, verbessert durch Biotechnologie. Das Ziel sind umweltfreundliche Farben mit tiefer Emotionalität. Farbbakterien erzeugen reiche Farbtöne, die sich im Laufe der Zeit verändern können. Die Farbtöne der Heimtextil Trends 24/25 sind von Avocado, Algen, Bakterien, Sienna und biotechnischem Indigo und Cochenille inspiriert. Schwarzanteile bieten Vielseitigkeit, während kräftige Akzente die Stimmung anregen. Erdige Neutraltöne in Grau, Terra und Violett schaffen Ruhe.

Foto: SPOTT trends & business for Heimtextil

Foto/Grafik: SPOTT trends & business for Heimtextil
Plant-based
Die Fasern von Textilien auf Pflanzenbasis werden nicht synthetisch hergestellt. Damit sind sie für die Rückführung in Ökosysteme geeignet. Der Bereich der pflanzenbasierten Textilien lässt sich in zwei Bereiche unterteilen: Einerseits Textilien aus Pflanzenkulturen wie Kaktus und Hanf, resistent gegen Klimawandel und chemikalienarm angebaut. Andererseits Produkte aus pflanzlichen Nebenerzeugnissen wie Bananenschalen und Olivenresten.

Foto: SPOTT trends & business for Heimtextil

Foto/Grafik: SPOTT trends & business for Heimtextil
Bio-engineered
Bio-technische Textilien vereinen pflanzliche und technische Elemente. Sie nutzen von der Natur inspirierte Strategien, setzen Proteine und Kohlenhydrate aus Pflanzen oder Bakterien ein, um Textilien in einem biomolekularen Prozess herzustellen. Sie bieten ähnliche Eigenschaften wie synthetische Textilien, sind aber biologisch abbaubar. Oder biologisch abbaubare Fasern werden herkömmlichen Textilien zugesetzt, so dass diese nicht komplett, aber zumindest bis zu 93 % abbaubar sind.

Foto: SPOTT trends & business for Heimtextil
aus
BTH Heimtex 11/23
(Marketing)