Tarkett Lino Materiale

Klassiker mit Korkakzenten

Lino Materiale, die neue Linoleumkollektion von Tarkett, gibt sich natürlich - farblich und was die Inhaltsstoffe angeht sowieso. In der Rezeptur sorgt Kork nicht nur für Flexibilität und akustische Vorteile, sondern gibt den Böden auch ihre besondere Haptik und Optik.

Linoleum ist ein Klassiker unter den Bodenbelägen. Geschätzt für sein charakteristisches Erscheinungsbild ebenso wie für seine natürlichen Bestandteile und seine wohngesunden Eigenschaften. Dass man dem Belag auch noch 160 Jahre nach seiner Erfindung neue optische, haptische und funktionale Merkmale hinzufügen kann, stellt Tarkett mit der Neuheit Lino Materiale unter Beweis.

Produziert wird in Italien

Das Unternehmen hat selbst eine lange Tradition in der Herstellung von Linoleumböden. Seit 1898 gibt es die Produktion im italienischen Narni. Hier entsteht Lino Materiale aus Leinöl, Pinienharz, Holzmehl, Korkgranulat und einem Juterücken. Das Werk verfügt heute über einen geschlossenen Wasserkreislauf und arbeitet ausschließlich mit erneuerbarer Energie. 96 % der Inhaltsstoffe der Produkte sind natürlichen Ursprungs, 83 % erneuerbare, biobasierte Materialien. Der Recyclinganteil liegt bei 39 % und die Beläge können ihrerseits ebenfalls wieder recycelt werden.

"Echte Nachhaltigkeit endet bei Tarkett nicht mit der Verlegung", unterstreicht Daniel Mai, Produktmanager D/A/CH für unter anderem Vinylbeläge und Linoleum: Im Rahmen des Rücknahme- und Recyclingprogramms Restart (siehe "Restart: Mehr als 112.000 t recycelt") werden gebrauchtes Linoleum und Verlegereste gesammelt, vollständig aufbereitet und als Rezyklat in die Produktion zurückgeführt. "So entsteht eine echte Materialkreislauf-Lösung, die Ressourcen schont, Emissionen reduziert und eine zukunftsfähige Bauweise unterstützt", sagt Mai.

Mit diesen Eigenschaften ist Lino Minerale auch Teil der Circular Selcetion, in der Tarkett kreislauffähige Bodenlösungen zusammengefasst hat. Darüber hinaus weisen diverse Siegel und Zertifikate wie der Blaue Engel, das Österreichische Umweltzeichen und die Cradle-to-Cradle-Zertifizierung in Silber die Neuheit als nachhaltige Option für die Bodengestaltung aus.

Zehn erdverbundene Farben

Kork spielt in der neuen Kollektion eine wesentliche Rolle. Ein hoher Anteil des Naturmaterials in der Rezeptur gebe den Belägen mehr Flexibilität und sorge für eine höhere Schallreduktion als bei herkömmlichen Linoleumböden, heißt es zur Produkteinführung. Zudem nutzt Tarkett für Lino Minerale großer Granulate. Die erzeugen auf der Oberfläche eine außergewöhnliche, sanfte Textur und machen jede Rolle zu einem Unikat.

Naturnah gibt sich die Neuheit auch in den Farben: Das Spektrum der erdverbundenen Töne reicht vom warmen Honey über zartes Candy bis zum kühlen Metal. Sie alle passen zu den Kolorits von Etrusco - einer weiteren Linoleum-Kollektion von Tarkett - sowie dem Sortiment der Lino-Wall-Wandbeläge, sodass Produkte aus allen drei Linien nahtlos miteinander kombiniert werden können.
Die visuelle Tiefe und die natürliche Mattheit der neuen Designs sind auf die moderne Bildungs- und Objektarchitektur abgestimmt. Ton-in-Ton-Schattierungen sorgen für fließende Übergänge, aber Zonierungen sind ebenfalls möglich.

Objektbelag
für starke Beanspruchung

Gerade im stark beanspruchten Objekt kommen auch die funktionalen Eigenschaften von Lino Materiale zur Geltung. Die Beläge mit den Nutzungsklassen 23/34/43, Feurklasse Cfl-s1 sowie Rutschsicherheit R9 sind prädestiniert für Schulen, Büros, medizinische Einrichtungen oder Verwaltungsgebäude. Auch eine Bfl-Variante ohne Flammschutzmittel gehört zum Sortiment.
Die xf-Oberflächenvergütung reduziert die Anforderungen hinsichtlich Reinigung und Pflege, das spart Wasser, Reinigungsmittel und Energiekosten. Während der gesamten Lebensdauer von bis zu 30 Jahren sind weder eine Erst-Einpflege noch zusätzliche Pflege- oder Beschichtungsmaßnahmen erforderlich.

Element in der
Nachhaltigkeitsstrategie

Lino Minerale ist ein weiterer Baustein in der auf nachhaltige Lösungen ausgerichteten Produktphilosophie von Tarkett. Die steht unter der Überschrift Human-Conscious Design (menschenfreundliches Design), orientiert sich an den Bedürfnissen und Erwartungen all jener, die mit den Bodenbelägen planen und sie nutzen, zielt auf Kreislaufwirtschaft und Produkte mit niedrigen Emissionswerten.
Gleichzeitig ist der Konzern mit weltweit knapp 12.000 Beschäftigten auch auf anderen Feldern der Nachhaltigkeit aktiv. So sieht beispielsweise ein Klimafahrplan vor, bis 2030 die Treibhausgasemissionen in der gesamten Wertschöpfungskette gegenüber 2019 um 30 % zu reduzieren. Seine Ziele hat Tarkett von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validieren lassen.

Die Anstrengungen finden Beachtung. So wurde das Unternehmen im European Climate Leaders Ranking der Financial Times und Statista ausgezeichnet, erhielt vom Carbon Disclosure Project (CDP) die Note A für seine Klimaschutzmaßnahmen und zuletzt von Eco Vadis für erreichte Verbesserungen die Platin-Medaille (siehe "ESG-Fortschritte honoriert" auf Seite 21).


Daten + Fakten Tarkett
Tarkett Holding GmbH
Rheinallee 13
67061 Ludwigshafen
am Rhein
Tel.: 0621 / 6 81 72-300
info.de@tarkett.com
www.tarkett.de

Geschäftsführung:
Florian Ebner
Edouard Robin
de la Cotardiere
Marc Tenhagen
Marketing:
Katja Kleine-Wilde
Vertrieb Deutschland: Boris Ulrich
Vertrieb Österreich: Andreas Platzer
Vertrieb Schweiz:
Fatlum Gashi
Muttergesellschaft: Tarkett S.A.,
Paris/Frankreich
Umsatz 2024:
3,33 Mrd. EUR
Produkte: Homogene/heterogene elastische Beläge, Linoleum, Teppichböden/-fliesen, Parkett, Sportböden, PVC-/Linoleum-Wandbeläge
Klassiker mit Korkakzenten
Foto/Grafik: Tarkett
In öffentlichen Gebäuden, Bildungseinrichtungen oder dem
Gesundheitswesen spielt die neue Kollektion Lino Materiale
von Tarkett ihre optischen und funktionalen Stärken aus.
Lino Materiale Silver/Cotton
Klassiker mit Korkakzenten
Foto/Grafik: Tarkett
Die visuelle Tiefe und die natürliche Mattheit der Designs wurden auf moderne Bildungs- und Objektarchitektur abgestimmt. Lino Materiale Crocodile/Candy
Klassiker mit Korkakzenten
Foto/Grafik: Tarkett
Linoleum von Tarkett ist "Made in Italy". Das Werk in Narni produziert seit 1898.
Klassiker mit Korkakzenten
Foto/Grafik: Tarkett
ESG-Fortschritte honoriert
Im Juli 2025 ist Tarkett zum zweiten Mal in Folge von Ecovadis mit der Platin-Medaille ausgezeichnet worden. Die Plattform bewertet Firmen rund um den Globus hinsichtlich ihrer ESG-Leistungen unter Aspekten wie Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. 2024 erreichte Tarkett dabei schon 81 von 100 möglichen Punkten, nun sind es 86. Dieser Fortschritt stehe im Einklang mit der bis 2030 festgelegten Nachhaltigkeitsstrategie.

"Unsere neue Eco Vadis-Bewertung würdigt das Engagement unserer Teams und die Reife unserer sozialen, ökologischen, ethischen und verantwortungsvollen Aktivitäten, besonders hinsichtlich der Beschaffung. Diese beiden Hebel unterstützen unseren Übergang zu einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft", stellt dazu Chief Sustainability Officer Arnaud Marquis fest.
Klassiker mit Korkakzenten
Foto/Grafik: Tarkett
Restart: Mehr als 112.000 t recycelt
Seit 2010 läuft bei Tarkett das Programm Restart: Gebrauchte PVC-Beläge, Linoleum und Teppichfliesen sowie Verschnittreste werden gesammelt und recycelt. So sollen noch nutzbare Materialien gerettet, Ressourcen geschont und Abfälle vermieden werden. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, den Recyclinganteil in den eigenen Produkten zu maximieren. Mehr als 112.000 t Bodenbeläge wurden inzwischen über Restart verarbeitet.

Für das Programm arbeitet Tarkett mit verschiedenen Partnern zusammen. Ein Beispiel dafür ist die Firma Kleusberg. Sie bietet mobile Gebäudelösungen an, die nach jeder Nutzung überarbeitet werden. Die dabei anfallenden Reste sowie nicht mehr verwendbare, zumeist homogene Vinylböden werden in Big Bags und auf Paletten gesammelt und anschließend in eines der Recyclingcentren von Tarkett gebracht. Dort erfolgt die Sortierung, Aufarbeitung und anschließend die Rückführung in den Produktionskreislauf. Aus der Kooperation mit Kleusberg sind das jährlich bis zu 50 t.

Auch Verlegebetriebe können am Restart-Programm teilnehmen. Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter bit.ly/4mrDk9H.
aus BTH Heimtex 09/25 (Wirtschaft)