FEP: 69. Generalversammlung und 49. Parkettkongress in Stockholm

"Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten"

Wieder erfreute sich die Generalversammlung der FEP, dieses Jahr in Stockholm, eines Teilnehmerrekords. In herausfordernden Zeiten erhofft man sich eben, dass vielleicht ein anderer eine Idee oder Lösung für die drängendsten Probleme hat - oder man in der Gemeinschaft darauf kommt. Das mag auch zum Beitritt von gleich neun neuen Mitgliedern beigetragen haben - und zum erneuten Vorstoß von FEP-Präsident Lorenzo Onofri, den Verband für weitere Stufen der Wertschöpfungskette zu öffnen.| von Claudia Weidt

So zahlreich wie selten und so bunt gemischt wie selten war das Teilnehmerfeld der 69. Generalversammlung der FEP, des Verbandes der Europäischen Parkettindustrie, und des 49. Parkettkongresses, dieses Jahr in Stockholm. Parketthersteller aus dem Süden und Norden, Westen und Osten Europas kamen in der schwedischen Hauptstadt zusammen, darunter viele neue und und auch viele junge Gesichter. Sie erlebten zum Auftakt der Veranstaltung ein spektakuläres Galadinner im Vasa-Museum, direkt unter dem Bug der schwedischen Kriegsschiffs-Legende, die bei ihrer Jungfernfahrt sank. Und am Folgetag ein abwechslungsreiches Programm, unter anderem mit Zahlen, Fakten und Prognosen zum schwedischen, nordamerikanischen und globalen Parkettmarkt sowie zum Weltholzmarkt.

Der erneute Teilnehmerrekord, die Belebung des Plenums durch zahlreiche Erstgäste und die angeregten Gespräche in den Pausen zeigen: Die Branche lebt. Zeigen auch, dass die Branche den Bedarf und Wunsch zum Austausch hat. In herausfordernden Zeiten erhofft man sich eben, dass vielleicht ein anderer die zündende Idee oder Lösung für die drängendsten Probleme hat. Dass die Vertriebsmannschaften auf dem anhaltend schwachen Markt um jeden Quadratmeter Parkett kämpfen, spielt hier keine Rolle.

"Wir navigieren auf Sicht"

FEP-Präsident Lorenzo Onofri skizzierte in seiner Begrüßungsrede das komplexe politische und wirtschaftliche Umfeld, mit dem die Parkettbranche seit Jahren konfrontiert ist, das Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit mit sich bringt und es unmöglich mache, mittel- und langfristige Strategien und Perspektiven zu entwickeln. "Wir navigieren auf Sicht." Das seien die schlechtesten Voraussetzungen, um sich Herausforderungen zu stellen und rationale Entscheidungen zu treffen.

Aber die FEP unternehme ihr Möglichstes, um die spezifischen Interessen der Mitglieder und der Branche insgesamt zu schützen. Als Beispiel nannte der Stile-Geschäftsführer das 2023 eingeleitete Antidumping-Verfahren gegen chinesisches Parkett, das auch Wirkung gezeigt habe. "Das ist ein großer Erfolg, aber ich muss zugeben, dass er aufgrund politischer Entscheidungen der EU-Kommission etwas verwässert wird", sagte Onofri offen. "Angesichts neuer Handelsprobleme mit den USA scheint Europa seine Haltung gegenüber chinesischen Produkten im Allgemeinen etwas zu mildern, um die europäischen Exportmöglichkeiten nicht übermäßig einzuschränken." Es sei daher entscheidend, "dass wir geeint und entschlossen bleiben, um sicherzustellen, dass unsere Interessen in Europa gut vertreten werden".

Für zusätzliche Unwägbarkeiten sorge der US-Präsident mit den Strafzöllen für europäische Importe. "Die FEP wird sich dafür einsetzen, dass es zumindest für die Zollcodes unter Abschnitt 4418 keine Gegenmaßnahmen gibt, damit Parkett von den von den Strafzöllen betroffenen Produkten ausgenommen bleibt", versprach Onofri, "denn die USA sind mittlerweile der zweitwichtigste Exportmarkt außerhalb der EU für die europäischen Hersteller".

Gemeinsame Werbebotschaft der Branche

Höchste Aufmerksamkeit verdient für ihn zudem eine klare Kommunikation und Image-Aufwertung von Parkett bzw. Holzböden. Auch das verlange Zusammenhalt und Schulterschluss in einer sehr fragmentierten, vielfältigen Branche, die aus einigen wenigen großen Akteuren, vielen mittleren und vor allem kleineren, oft familiengeführten Betrieben bestehe. "Das ist eine Stärke und eine Chance für die Produktdifferenzierung, kann aber auch einschränken."

Der FEP-Präsident warb dafür, dass die großen Player eine Führungsrolle übernehmen und die Werte des Rohstoffs Holz fördern sollten und die kleineren sich zusammenschließen und gemeinsame Kommunikationsstrategien verfolgen, um den Markt auf allen Ebenen zu erreichen. Onofris Kernbotschaft: "Diese Maßnahmen sollten zunehmend alle Bereiche der Lieferkette einbeziehen, angefangen bei Rohstofflieferanten und Zulieferern über Produzenten, Vertrieb und Handel bis hin zum verlegenden Handwerk." Wobei die Initiative von der Parkettindustrie als zentralem Dreh- und Angelpunkt ausgehen müsse, indem sie eine gemeinsame Message festlegt. In diesem Zusammenhang kommt für Onofri der Auftritt der Branche auf der Domotex große Bedeutung zu: "Damit können wir europäischen Hersteller uns als wichtige Akteure präsentieren, unsere Sichtbarkeit erhöhen und mit Fachleuten aus der ganzen Welt in Kontakt treten."

Zuwachs auf 91 Mitglieder

Er appellierte an die Mitglieder, sich mit ihren Anliegen an den FEP-Vorstand zu wenden und lud Nicht-Mitglieder ein, sich dem Verband anzuschließen. "Wie wir gesehen haben, können durch das aktive Engagement der Mitglieder greifbare Ergebnisse erzielt werden." In diesem Zusammenhang wiederholte er seinen bereits auf der Generalversammlung 2024 in Wien geäußerten Vorschlag, den Verband für weitere Stufen der Wertschöpfungsketten zu öffnen, um die Basis zu verbreitern, noch mehr Stimmen und Gewicht zu erlangen.

Seit der letzten Tagung hat die FEP bereits neun neue Mitglieder gewonnen: Stauf aus Deutschland, Mafi aus Östereich, Lareco, Paged Plywood und Podlogi aus Polen, Adisport und Brondello Erminio aus Italien und Grato aus Spanien. Ausgeschieden sind demgegenüber nur zwei, die LPM aus Deutschland durch Insolvenz und das britische Unternehmen Miro Forestry and Timber Products. Damit zählt der Verband nun insgesamt 91 Mitglieder, darunter 58 Hersteller, 25 Zulieferer und acht nationale Verbände.

Veränderungen im Vorstand

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurde das Mandat von Präsident Lorenzo Onofri um weitere zwei Jahre verlängert, ebenso die der Mitglieder Dr. Peter M. Hamberger, Javier Hervás, Jean-Marc Legrand, Johan Magnusson, Niclas Wullt und Patrick Hardy, der zuvor für ein Jahr kooptiert war. Filip Galekovic war erst 2024 für zwei Jahre in den Vorstand gewählt worden.

Nachdem er die Führung seines Unternehmens an seinen Sohn übergeben hat, trat Karl Scheucher sen. nach 17 Jahren Vorstandsarbeit bei der FEP nicht zur Wiederwahl an. Dem Österreicher, stets klar, besonnen und unaufgeregt, ob seiner Klugheit und Kompetenz hoch geschätzt in FEP-Kreisen und darüber hinaus, wurde mit Standing Ovations gedankt.

Für ihn rückte Weitzer Parkett-Geschäftsführer Josef Stoppacher nach. Der Diplom-Ingenieur, der mit einer Weitzer-Tochter verheiratet ist, verfügt über profunde, internationale Erfahrung in verschiedenen Branchen, war in Kroatien, Ungarn und dem Irak in Führungspositionen aktiv. Seit 2017 lenkt er den steirischen Parketthersteller. Außerdem in den Vorstand gewählt wurde Barlinek-CEO Wojciech Michalowski, ebenfalls Diplom-Ingenieur mit Führungserfahrung aus verschiedenen Positionen und seit 2013 an der Spitze des größten europäischen Parkettproduzenten.

Noch nicht abzusehen war in Stockholm, dass zwei namhafte und langjährige Teilnehmer zum letzten Mal dabei sein würden. Kurz nach dem Event schied Dr. Peter M. Hamberger als CEO und Geschäftsführer der Hamberger-Gruppe aus und Bernhard ter Hürne, seit 2024 geschäftsführender Alleingesellschafter von ter Hürne verstarb Ende September relativ plötzlich nach kurzer, schwerer Krankheit. Sie werden fehlen.

Lobbyarbeit zeigt Wirkung

FEP-Geschäftsführerin Isabelle Brose informierte detailliert über Ergebnisse und Erfolge der umfassenden Lobbyarbeit. Die Aktionsfelder reichen vom bereits erwähnten Antidumping-Verfahren über die EUDR, deren Umsetzung dank der Intervention der FEP und anderer Verbände um ein Jahr verschoben wurde, die Arbeit an EU-Initiativen wie Wood4Real, WoodPoP, Circular Choices bis hin zu handelspolitischen Themen sowie regulierenden Instrumenten wie der neuen Bauproduktenverordnung (mehr darüber in Parkett Magazin 5-25).

Die nächste FEP-Generalversammlung markiert ein Jubiläum: sie ist die 70. Veranstaltung, flankiert vom 50. Parkettkongress - also doppelter Grund zum Feiern. Dazu lädt die FEP vom 11. bis 12. Juni 2026 nach Madrid ein.


FEP 2025
European Parquet Federation (FEP)
SQ Europe
Square de Meeûs, 35
BE-1000 Brussels
Tel.: +32 474 545951
parquet.net, realwood.eu
info@parquet.net

Vorstandsvorsitz: Lorenzo Onofri (Stile)
Vorstandsmitglieder: Filip Galekovic (PPS Galekovic), Patrick Hardy (Bauwerk Group), Dr. Peter M. Hamberger, Javier Hervàs (Mariano Hervàs), Jean-Marc Legrand (Berry Alloc/BIG), Johan Magnusson (Kährs Group), Wojciech Michalowski (Barlinek) Josef Stoppacher (Weitzer Parkett), Niclas Wullt (Tarkett)

Geschäftsführung: Isabelle Brose
Mitglieder: 91, davon 58 Hersteller, 25 Zulieferer,
8 Landesverbände
Zugänge: 9 - Adisport (I), Brondello Erminio (I), Grato (ES), Lareco (PL), Mafi (A), Paged Plywood (PL), Podlogi (PL), Stauf (D), Stöckl (A)
Abgänge: 2 - LPM (D), Miro Forestry and Timber Products (UK)



%Bruce Zwicker über den globalen und den nordamerikanischen Parkettmarkt
Vietnam ist das neue China"

Der US-Amerikaner Bruce Zwicker, der einst Führungspositionen bei verschiedenen namhaften US-Bodenbelagsherstellern und -händlern bekleidete, wirkt seit 2017 international als Berater für Industrie und Handel und sprach in Stockholm über den weltweiten und den nordamerikanisches Parkettmarkt.

Der nordamerikanische Parkettmarkt, ursprünglich sehr Massivparkett-orientiert, wird inzwischen von Mehrschichtparkett dominiert (USA 68 % Anteil, Kanada 62 %). Die beliebteste Holzart ist in den USA analog zu Europa die Eiche. In Kanada wird hingegen Ahorn bevorzugt. Die USA decken ihren Parkettbedarf nicht allein, sondern haben einen hohen Importanteil von 50 % (Kanada 30 %). 2024 hielten daran die Lieferländer Vietnam und Kambodscha einen Anteil von 50 % - und stellten damit 70 % des Mehrschichtparketts auf dem US-Markt. Mit Abstand folgen Kanada, Thailand, Indonesien, China und Malaysia auf den weiteren Plätzen. Europäische Importeure hinken deutlich hinterher; mit einem Anteil von jeweils 2 % sind hier Polen, Litauen und Italien am wichtigsten.

Rekordimporteur China - 2018 erreichte das Einfuhrvolumen in die USA fast 1 Mrd. USD - ist nach Erhebung der Strafzölle regelrecht abgestürzt und kam 2024 nur noch auf 54 Mio. USD. Dafür agieren die Chinesen nun im Hintergrund: Mit chinesischen Investitionen wurden Kapazitäten in Südostasien aufgebaut. Zwicker: "Heute ist Vietnam das neue China und Kambodscha befindet sich ebenfalls im Steigflug."

Und auch in den USA haben LVT die Bodenbelagswelt verändert. Ihr Marktanteil hat sich von 10 % in 2018 bis 2023 auf 30 % verdreifacht, unter anderem begründet in veränderten Verbraucherpräferenzen, die zu preisgünstigeren und vor allem wasserfesten Produkten tendieren. Weltweit unangefochten größter Produzent ist Asien mit einem Anteil von 48 % - nimmt aber nur 23 % ab. Die asiatischen Hersteller decken zwei Drittel der Nachfrage in Nordamerika ab, 20 % in Europa.

Den LVT-Marktanteil in Europa bezifferte Zwicker für 2024 auf 15 % in der Menge und 20 % im Wert. Zum Vergleich: Parkett lag bei 6 und 15 %. Das 8 %-Plus von LVT sei vor allem getrieben gewesen durch ein überproportionales Wachstum der SPC-Produkte ("Rigid"), die anderen LVT-Varianten wie auch anderen Bodenbelags-Alternativen Marktanteil abgenommen haben. Parkettproduktion und -absatz in Europa errichten im Pandemie-Jahr 2021 den Höchstwert innerhalb des letzten Jahrzehnts und fielen dann rapide in den Keller. 2024 hat sich die Talfahrt der Produktion und des Verbrauchs verlangsamt. Die stetig und dynamisch gestiegenen chinesischen Parkettimporte sind nach dem Inkrafttreten der Antidumpingzölle der EU stark gedrosselt.

Alles in allem zog Zwicker ein ernüchterndes Fazit der gegenwärtigen Situation: "Die US-Bodenbelagsbranche erleidet das vierte schwierige Jahr. Die Nachfrage ist schwach, die Rentabilität gering, die Preise sind niedrig. Realität ist, dass das weltweite Gesamtangebot an Bodenbelägen die Nachfrage übersteigt und es viele kostengünstige Anbieter gibt."

US-Käufer wenden sich nach Zwickers Einschätzung künftig verstärkt heimischen Anbietern. LVT aus China würden in den USA an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Vergleichsprodukten aus südostasiatischen Ländern räumt er schlechtere Chancen ein, da sie als Stellvertreter für China gelten würden. Ergo würden sich chinesische und südostasiatische Hersteller vermehrt Europa, Kanada und Australien zuwenden. Für alle US-Importeure könnte sich die Lage durch einen schwächeren US-Dollar und höhere Containerkosten erschweren.

Zwicker riet der in Stockholm anwesenden Parkettindustrie zum Schulterschluss gegen unlauteren Wettbewerb. Und zu Kreativität - in der Produktentwicklung genauso wie in den Produktionsmöglichkeiten, etwa durch Verlagerungen in Länder mit niedrigeren Fertigungskosten. Beim Bau oder Kauf von Werken in den USA mahnte er Vorsicht an: "Nicht-amerikanische Unternehmen können in den USA scheitern, wenn sie nicht wie ein US-Unternehmen agieren und vermarkten können."

Grundsätzlich geht er davon aus, dass die geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten anhalten - sich die Wirtschaft aber dennoch wieder erholen wird, und auch Parkett davon profitieren wird. Allerdings rechnet er für Parkett nur mit moderaten Wachstumsraten - und anhaltendem Wettbewerb durch Billigimporte. Neue Wachstumsfelder zu generieren sei daher der Schlüssel zu künftigem Erfolg. Und: "Konzentration auf die Kunden und neue Produkte."



Frederic Jacques, Manager Hardwood and Flooring QWEB, beleuchtete die Abhängigkeit der kanadischen Holz- und Parkettindustrie vom US-Markt. Aber: Die USA brauchen auch Holz und Parkettböden von ihrem Nachbarland. Prognosen gehen von steigenden Ausgaben in Hausbau und -renovierung aus und die USA verfügen nicht über genügend Holz aus eigener Produktion.

Der kanadische Parkettmarkt ist seit dem Peak 2016 massiv geschrumpft, der Absatz seitdem um 33 % eingebrochen. Vor allem Massivholzböden leiden. Die Endkunden tendieren zunehmend zu Fertigparkett und günstigen China-Importen. Hinzu kommt erschwerend, dass die Chinesen seit der Einführung der US-Strafzölle auf China-Ware ihren Druck auf den kanadischen Markt weiter erhöht haben.



Jean-François Guilbert, der für French Timber, die Weltholzmärkte beobachtet, konnte nicht die sehnlichst erwartete Entspannung an der Eiche-Front melden - zumindest nicht bei französischem Rundholz: "Die Preise sind seit 2021 um 50 % gestiegen. Auch 2025 haben sie nicht nachgegeben. Das Preisniveau wird hoch bleiben."

Frankreich war noch 2023 der wichtigste Lieferant für Eichenrundholz für China; 2024 sind die Franzosen mit einem Minus von 14 % auf Platz 2 gefallen, hinter die USA (+22 %). Außerdem haben die Chinesen deutlich mehr Eiche importiert aus der Slowakei (+127 %), Deutschland (+80 %), Kroatien (+657 %), Slowenien (+59 %) und Tschechien (+116 %), ebenso aus Serbien, Österreich und Bosnien-Herzegowina.



Sonia Wedell-Castellano, Global Director Domotex bei der Deutschen Messe: "Wir bieten der Parkettbranche in Kombination mit der von der Domotex gesponserten FEP-Lounge wieder eine gemeinsame, internationale Bühne, einen Ort, an dem Parkett als wertiges, charakterstarkes Produkt sichtbar und erlebbar wird."



Yuriy Rudyuk, VBB Partner, gab ein Update zu den Antidumping-Zöllen auf chinesisches Mehrschichtparkett. "Mehrere europäische Industrien sind aufgrund der gestiegenen Kosten nicht mehr in der Lage, mit den günstigeren Chinesen zu konkurrieren. Damit sind sie nicht nur im direkten Wettbewerb im Nachteil, sondern die Folgen sind auch geringere Produktion in der EU und höhere Lagerbestände." Die Antidumping-Zölle seien das einzige Werkzeug, um die europäische Industrie gegen unfaire Mitbewerber zu schützen und würden zunehmend eingesetzt.

Auch wenn sich die Europäische Kommission im letzten Moment entschieden habe, die endgültigen Antidumping-Zölle auf China-Parkett gegenüber den vorläufigen zu reduzieren, sei trotzdem ein Effekt sichtbar geworden: "Die Importe aus China sind auf das Niveau von 2019 gesunken."

Die Strafzölle gelten nun bis Juli 2030. Bis dahin - und auch danach - wird die EU prüfen, ob sie umgangen werden, zum Beispiel durch eine Modifizierung der Produkte oder alternative Einfuhrwege. Im Zweifelsfall würden die Antidumping-Maßnahmen darauf ausgeweitet.
"Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten"
Foto/Grafik: FEP
FEP-Galadinner in außergewöhnlicher Location: unterhalb des Bugs des schwedischen Nationalheiligtums Vasa.
aus Parkett Magazin 06/25 (Wirtschaft)