W. & L. Jordan GmbH
Jordan-Stiftung lädt zur Jungmeistertagung
Einen Blick hinter die Kulissen des Großhändlers vermittelte die Jungmeistetagung der Jordan Stiftung in Kassel. Beim Round Table ging es dann um die Zukunft des Handwerks und der dringend benötigten Nachwuchskräfte.Die Zukunft des Handwerks, die Digitalisierung und Mitarbeitergewinnung waren die zentralen Themen der zweiten Jungmeistertagung der W. & L. Jordan-Stiftung. 21 frischgebackene Absolventinnen und Absolventen der Jahre 2024 und 2025 aus Gewerken wie Raumausstattung, Tischlerei und Zimmerei nutzten die zweitägige Veranstaltung am Hauptsitz des Großhändlers in Kassel, um neue Impulse für ihre berufliche Zukunft zu gewinnen und sich deutschlandweit zu vernetzen.
Neben Neuigkeiten aus der Handwerksbranche und der Möglichkeit zum Austausch gehörte auch die Vorstellung der W. & L. Jordan Stiftung, die von Felicitas Jordan mitverantwortet wird, zur Tagung. Sie setzt sich in Kooperation mit den Jordan-Niederlassungen für die Förderung des Handwerks ein - auch finanziell - und unterstützt zudem nachhaltige Projekte wie die selbst initiierte Aktion Baumpate. Ergänzend erhielten die Teilnehmenden Einblicke in das Familienunternehmen und die Marke Joka mit einem Rundgang durch das Zentrallager, der Besichtigung des Plattenverarbeitungszentrums und dem Besuch des Showrooms.
Bei einem Round Table zu den Perspektiven des Handwerks, moderiert von Felicitas Jordan, gab sich Ralf Vowinkel, Präsident des Zentralverbands Raum und Ausstattung (ZVR), davon überzeugt, dass das Handwerk gestärkt aus den nächsten Jahren hervorgeht, denn: "KI kann keinen Boden legen und keine Wände im Haus streichen - Fachleute bleiben unverzichtbar." Türen-, Boden- und Social-Media-Experte Roland Kurse sieht den demografischen Wandel als größte Herausforderung und die Sozialen Netzwerke als Möglichkeit, vor allem junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und zugleich Kunden zu gewinnen. Für Niko Lindauer, Leitung Joka-Fachberater und Geschäftsführer des Digitalmarketing-Start-ups Room
2Build baut die Zukunft des Handwerks auf den beiden Säulen Qualität und Sichtbarkeit: "Dabei bilden Qualität, eine gute Ausbildung und Top-Produkte die Basis; aber ohne Sichtbarkeit wird selbst das beste Fundament unsichtbar." Heiko Brock, Berater zur Digitalisierung von der Handwerkskammer Kassel, erklärte KI und digitale Tools zu "Chancen, die Handwerker nutzen sollten - auch mit Unterstützung von Partnern, Kammern und zum Beispiel Verbänden."
aus
BTH Heimtex 01/26
(Marketing)