Deutsche Parkettindustrie

Positive Entwicklung trotz Preisdruck


Laut einer Umfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (VDP) setzten die Mitglieder 2025 mit 183 Mio. EUR 7,5 % mehr um als im Jahr zuvor. Auch die in Deutschland abgesetzte Menge stieg um rund 10 % auf 5,2 Mio. m. Zuwächse gab es bei Dreischichtparkett mit fast 22 % auf 3,1 Mio. m sowie Massivparkett mit nahezu 5 % auf 0,3 Mio. m. Zweischichtware stagnierte hingegen bei 1,3 Mio. m (+0,4 %). Und Mosaikparkett ging sogar um fast 17 % zurück; nur noch 0,5 Mio. m wurden verkauft. Dies sei mit dem Fachkräftemangel bei den Parkettlegern zu erklären, heißt es beim Verband: Die Handwerker griffen öfter zu oberflächenfertigen Produkten, die eine schnellere Verlegung mit geringerem Personaleinsatz ermöglichen.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung beklagt der VDP sinkende Preise. So wurden beispielsweise mit 90 Mio. m knapp 27 % mehr dreischichtige Landhausdielen abgesetzt, der Umsatz stieg aber nur um 17 % auf rund 110 Mio. EUR.
Positive Entwicklung trotz Preisdruck
Foto/Grafik: VDP
"Der Preiskampf trifft die Industrie umso härter, weil die Kosten für Energie, Löhne und Holz weiterhin steigen."

Michael Schmid, VDP-Vorsitzender
aus BTH Heimtex 04/26 (Wirtschaft)