40 Jahre TKB-Fachtagung: Interview mit Dr. Norbert Arnold und Sven Neukirch
Textilbeläge mit Schaumrücken sorgten für Initialzündung
Im Jahr 2025 feiert die Technische Kommission Bauklebstoffe (TKB) das 40-jährige Bestehen ihrer Fachtagung, die von Branchenkennern umgangssprachlich gerne "Klebstofftagung" genannt wird. Im Gespräch mit FussbodenTechnik blicken der TKB-Vorsitzende Dr. Norbert Arnold (Uzin Utz) und TKB-Mitglied Sven Neukirch (Wakol, verantwortlich für die Fachtagung) auf Highlights und spannende Details zurück - und wagen darüber hinaus einen Blick in die Zukunft.FussbodenTechnik: Die Technische Kommission Bauklebstoffe (TKB) feiert 2025 den runden Geburtstag "40 Jahre TKB-Fachtagung". Was war damals der Anlass, eine solche Veranstaltung ins Leben zu rufen?
Dr. Norbert Arnold: Den Anlass gaben 1985 die geklebten Textilbeläge mit Schaumrücken, die sich beim Entfernen spalteten. Da zu Altbelägen die Empfehlung der rückstandsfreien Entfernung bestand, gab es hier ein Problem für den Bodenleger. Vertreter des Instituts TFI Aachen regten an, auf dieses Problem näher einzugehen. Das Ergebnis war die erste TKB-Fachtagung.
Als Hintergrund ist Folgendes interessant: Jeder Arbeitskreis im Industrieverband Klebstoffe (IVK) hat eine Technische Kommission. Wir sind mit der Technischen Kommission Bauklebstoffe die einzige, die eine Fachtagung ausrichtet. Diese ist besonders aktiv und weist eine lange Historie auf.
FT: Wer waren die damaligen Gründungsmitglieder der TKB-Fachtagung?
Dr. Arnold: Die Gründungsmitglieder waren Otto Stein (TKB-Vorsitzender, Unternehmen Helmitin), Dr. Anton Lehnen (TFI Aachen) und Eckard Bork (Fachzeitschrift Objekt). Die Inhalte der Fachtagung steuerten die TKB und das TFI Aachen bei.
FT: Gibt es Themen, die in 40 Jahren TKB-Fachtagung besonders oft im Fokus standen?
Dr. Arnold: Solche, ich nenne es mal Schwerpunktthemen, gab es immer nur temporär. Bis Anfang der 1990er-Jahre war dies die Verdrängung der Lösemittelklebstoffe. Dem folgte als Schwerpunktthema Emissionen. Von 2010 bis ungefähr 2024 war es die Feuchtemessung - und aktuell und auch für die absehbare Zukunft ist es Nachhaltigkeit und die damit verbundene Regulierung.
FT: Wie hat sich die TKB-Fachtagung im Laufe von vier Jahrzehnten verändert? Gab es unterschiedliche Ansätze der jeweiligen Organisatoren?
Dr. Arnold: Man könnte sagen, am Anfang von 1985 bis 1995 gab es eine "reaktive Phase" unter dem TKB-Vorsitzenden Otto Stein. Es ging vornehmlich um bestehende Defizite der Verlegewerkstoffe.
In der "offensiven Phase" von 1995 bis 2008 ging es unter dem TKB-Vorsitzenden Dr. Roland Krieger darum, wirklich aktiv Veränderungen in der Branche hervorzurufen. Die Entwicklung ging weg von den Lösemittelklebstoffen. Als Konsequenz kam es schließlich im Jahr 1997 zur Gründung der Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte (GEV), die von TKB-Mitgliedern ins Leben gerufen wurde.
In der "expansiven Phase" von 2008 bis 2016 unter Dr. Frank Gahlmann war es so, dass die TKB bestrebt war, auch die anderen in der Bodenbranche betroffenen Interessengruppen mit einzubeziehen. Die TKB hat sich in dieser Zeit auch stärker für die Interessen des Handwerks engagiert, was vom Handwerk dann auch mit der Bildung des Sachverständigen-Beirates des Bundesverband Parkett und Fußbodentechnik (BVPF, damals noch ZVPF) aufgenommen wurde. Damit wurde eine teilweise personelle Überlappung zwischen TKB und BVPF hergestellt. Unter meinem Vorsitz ab 2016 bis heute haben wir dann sehr viel mit dem Handwerk gemeinsam entwickelt.
Für mich persönlich stand dabei immer der Dialog und eine Versachlichung im Mittelpunkt. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Gemeinsame Standpunkte müssen teilweise hart erarbeitet werden. Besonders gefreut habe ich mich daher, dass der BVPF diese Zusammenarbeit besonders gewürdigt hat, indem er die TKB-Mitglieder Dr. Thomas Brokamp und mich aufgrund unseres Engagements fürs Handwerk mit dem Baumann-Fröhlich-Preis ausgezeichnet hat. Dies ist eine schöne Anerkennung für die Unterstützung des Handwerks durch die TKB und TKB-Mitglieder. Für uns stehen die Fakten im Vordergrund: Nicht umsonst haben wir mittlerweile zwölf TKB-Fachberichte zusätzlich zu den bekannten TKB-Merkblättern veröffentlicht. Man könnte es die "Phase der Konsolidierung" nennen, die die Basis für die Zukunft darstellt - die Arbeit der TKB soll erfolgreich fortgesetzt werden.
FT: Was ist die größte Veränderung, wenn man die heutige Form der Tagung mit den frühen Jahren vergleicht?
Sven Neukirch: Heute verzeichnen wir deutlich mehr Fremdreferenten, z. B. Sachverständige und Juristen, als Vortragende bei der TKB-Fachtagung. Zu deren Beginn referierten ganz überwiegend TKB-Mitglieder. Der Charakter der ehemaligen Fachtagung änderte sich im Laufe der Zeit. Aus einer Lehr- und Schulungsveranstaltung wurde immer mehr ein thematisch anspruchsvolles Informationsforum und hochkarätig besetztes Branchentreffen. Dies zeigt sich auch an Äußerlichkeiten: Bis 2014 saßen der TKB-Vorsitzende und die Referenten frontal den Teilnehmern gegenüber. Heute sitzen sie in der ersten Zuschauerreihe und der jeweilige Referent steht vorne auf dem Podium.
FT: Früher enthielten die Einladungen zur TKB-Fachtagung immer den Zusatz, dass diese besonders auf das Handwerk zugeschnitten sei. Das ist heute nicht mehr so. Gab es Veränderungen bei der Zielgruppe der TKB-Tagungen, wenn man auf die 40Jahre zurückblickt?
Dr. Arnold: Die ursprüngliche Zielgruppe war ganz klar das Handwerk, dem die TKB über den Stand der Technik hinaus neues Fachwissen über Produkte und Anwendungstechniken vermitteln wollte. Es zeigte sich allerdings schon früh, dass es sich nur wenige Handwerker erlauben konnten, sich mitten in der Woche fernab der Baustelle fortzubilden. Dem entsprechend änderte sich dann auch der Charakter der Fachtagung.
Neukirch: In den ersten 10 bis 15 Jahren standen Interessen der Verlegewerkstoffhersteller aus der TKB im Vordergrund, während seit der Jahrtausendwende allgemeine Problemstellungen der Branche die Themen bestimmen. Die Hersteller sind seither bestrebt, diese gemeinsam und immer zum Nutzen der gemeinsamen Kunden zu lösen. Heute sehen wir die TKB-Fachtagung als Branchentreff mit dem Schwerpunkt Verlegewerkstoffe an - dazu gehörte und gehört weiterhin das bodenlegende Handwerk. Wir wollen das Handwerk auf keinen Fall ausschließen, ganz im Gegenteil. Wir haben immer anwendungstechnische Themen fürs Handwerk im Programm, die von den TKB-Mitgliedern kommen.
FT: Welcher Vortrag ist Ihnen als Highlight in den vergangenen Jahren besonders in Erinnerung geblieben?
Dr. Arnold: 2014 präsentierte der Essener Bodenleger und Sachverständige Manfred Krapp "Fußbodengestaltung - Was hilft Demenzkranken?" Das Thema war von ihm fundiert aufbereitet und mit vielen Praxisbeispielen hinterlegt worden, es ist zudem heute mindestens so aktuell wie damals. Manfred Krapp war zum Tagungszeitpunkt schon von einer schweren Krankheit gezeichnet und hat trotzdem beeindruckend vorgetragen. Dieser Beitrag hat nach der Tagung bei den TKB-Mitgliedern Anerkennung, wenn nicht sogar Bewunderung hervorgerufen - und er ist mir bis heute als ein ganz außergewöhnliches Ereignis in Erinnerung geblieben.
Es gab mal einen Vortrag von mir zur Korrosion von Heizungsrohren. Zum damaligen Zeitpunkt sind alle firmeninternen Reklamationen zu diesem Thema bei mir gelandet. Ich habe darüber hinaus auch Informationen von anderen Herstellern erhalten. In den vergangenen fünf Jahren hingegen habe ich keinen einzigen Fall mehr bekommen. Zu der Verantwortlichkeit bei solchen Schadensfällen hat die TKB eine Pressemitteilung herausgegeben, mit der wir Handwerker, die einen solchen Fall hatten, entlastet haben. Dies ist ein Beispiel, dass konkrete Ergebnisse aus den Themen der TKB-Fachtagung resultieren.
FT: Was macht eine gute TKB-Fachtagung aus Ihrer Sicht heute aus?
Neukirch: Um möglichst qualitativ hochwertige Vorträge anbieten zu können, ist die vorherige Diskussion und Auswahl der Themen Voraussetzung - das ist das Aushängeschild der TKB-Fachtagung. Dafür reservieren wir immer einen ganzen Tag und es nehmen fast alle TKB-Mitglieder daran teil. Die Teilnehmer der Tagung wollen inhaltlich etwas mitnehmen. Wir möchten nicht nur anerkannte Regeln der Technik und den Stand der Technik abbilden, sondern wir wollen durchaus einen vorwärts gerichteten Stand der Technik vorstellen. Das ist unser Anspruch. Ganz wichtig ist, genügend zeitlichen Raum für den fachlichen Austausch einzuplanen. Mindestens genauso wichtig wie die Themen an sich, sind in den Pausen die Gespräche mit anderen Teilnehmern. Wir überlegen tatsächlich, ob wir am Vormittag noch eine zusätzliche Pause einschieben. Die Klammer ist die eingespielte Organisation und dafür steht seit vielen Jahren Martina Weinberg aus der IVK-Geschäftsstelle. Das bringt perfekte Abläufe und zeigt die Kontinuität in der Organisation.
FT: Gibt es ansonsten Pläne, das Format zu verändern? Sind der Bericht des TKB-Vorsitzenden, sechs Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion gesetzt?
Neukirch: Dazu gibt es keine Zwänge oder Denkverbote. Wir diskutieren aktuell Verbesserungsmöglichkeiten, Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität und eine Schärfung des Profils der Fachtagung. Der Bericht des TKB-Vorsitzenden wird aufgrund der Informationsfülle und des guten Überblicks zum Branchengeschehen sehr geschätzt und hochwertige Vorträge sind das Kernstück der Tagung. Wie wir hier zukünftig die Schwerpunkte setzen und weitere Formate, wie z. B. die Podiumsdiskussion, einbeziehen, ist derzeit in der Diskussion. Wir habe einige gute Ideen, so viel kann ich schon verraten.
Dr. Arnold: Wir haben aufgrund der Corona-Pandemie drei TKB-Fachtagungen in den Jahren 2020, 2021 und 2022 verpasst. Der erste Lockdown kam eine Woche vor der TKB-Fachtagung im März 2020. Das hat sich auf die Teilnehmerzahlen ausgewirkt, denn wir verzeichnen viele Teilnehmer, die regelmäßig kommen.
FT: Was macht Ihnen beiden besonders viel Spaß an den TKB-Fachtagungen?
Dr. Arnold: Die Themenauswahl im Vorfeld der Tagung - die Diskussionen dazu sind oft anregend und die Ergebnisse auch immer wieder überraschend. Die Verabschiedung - und zwar dann, wenn noch mehr als die Hälfte der Teilnehmer anwesend ist, das freut mich immer wieder.
Neukirch: Bei der Fachtagung 2025 konnte ich erstmalig erfahren, mit welchem Herzblut die Tagung vorbereitet und durchgeführt wird. Von der Vorauswahl, in der Themen wirklich intensiv und ergebnisoffen diskutiert werden, über das Wirken aller Beteiligten im IVK zur Organisation bis hin zur Vorbesprechung und der Durchführung. Mein persönliches Highlight hatte ich daher mit dem Abschluss einer erfolgreichen Fachtagung und dem positivem Feedback der Teilnehmer.
FT: Wie viele Besucher hat die TKB-Fachtagung in 40 Jahren verzeichnet?
Dr. Arnold: Bisher sind es insgesamt 7.581 Teilnehmer. Übrigens gab es 1996 und 1997 eine zweite TKB-Tagung jeweils im Herbst, die sich ausschließlich mit der Verlegung keramischer Fliesen befasste. Deren Teilnehmer sind in der genannten Zahl nicht enthalten.
FT: Am Vortag der eigentlichen TKB-Fachtagung kommen die Referenten zum sogenannten "Probesingen" zusammen - also zum erstmaligen Vortragen ihrer Ausführungen vor den TKB-Verantwortlichen, ähnlich einer Generalprobe. Gibt es in diesem Zusammenhang amüsante Anekdoten?
Dr. Arnold: Ja, besonders zu Zeiten der TKB-Vorsitzenden Dr. Roland Krieger wurden in der Nacht noch ganze Vorträge angepasst - insbesondere bei TKB-Mitgliedern. Heutzutage werden eigentlich nur noch Kleinigkeiten geändert. Wenn offensichtliche Fehler auftreten, werden diese korrigiert. Der Probevortrag gibt den Referenten zusätzliche Sicherheit.
FT: Gibt es einen Rekordhalter unter den Vortragenden? Wer war besonders oft auf der Bühne?
Dr. Arnold: In den Anfängen der Tagung führt Dr. Bernd Knop von Henkel mit zehn Referaten. Später war es Dr. Udo Windhövel (Henkel/Thomsit) mit 14 Referaten, Dr. Thomas Brokamp (Bona) mit elf sowie Dr. Frank Gahlmann (Stauf) und Günther Hermann (Mapei) mit je zehn Vorträgen.
FT: Bei anderen Tagungen gibt es im Foyer eine Ausstellung der Industrievertreter. Warum verzichtet die TKB bewusst darauf? Geht es darum, dass das persönliche Netzwerken in den Pausen im Vordergrund stehen soll?
Dr. Arnold: Ihre Frage nimmt es im Grunde vorweg: Wir verzichten bewusst darauf. Wir wollen Inhalte vermitteln und eine Plattform für branchenweite Kommunikation bieten. Wir agieren komplett firmenneutral und wollen mit der Tagung keine Werbeplattform anbieten - dafür gibt es andere Möglichkeiten. Aus unserer Sicht sind auf der TKB-Fachtagung Gespräche zwischen Branchenteilnehmern wichtiger als das Vermitteln von Produktinformationen.
FT: Gibt es einen Konsens, dass es die TKB-Fachtagung weiterhin geben wird?
Neukirch: Uneingeschränkt Ja! Die TKB-Fachtagung ist ein wichtiger Branchentreff - und den kann man nicht ersetzen.
Dr. Arnold: Der persönliche Kontakt ist in der Tat nicht ersetzbar. Es wird zwar zunehmend immer mehr elektronisch kommuniziert, aber das persönliche, vertrauliche Gespräch ersetzt das nicht. Die persönlichen Begegnungen müssen wir auch zukünftig ermöglichen. Die TKB-Fachtagung ist dafür genau die richtige Plattform. Wir haben in der Corona-Zeit zweimal ein digitales TKB-Update veranstaltet, sodass wir vergleichen können.
FT: Vielleicht ein kleiner Ausblick: Was wird voraussichtlich immer mal wieder auf der Tagesordnung der TKB-Fachtagung stehen? Gibt es Dauerbrenner, die unsere Branche aus Ihrer Sicht auch noch in zehn Jahren beschäftigen werden?
Neukirch: Nachhaltigkeit und Regulierung werden die dominanten Themen der Zukunft sein. Viele andere Themen werden auch direkt oder indirekt damit zusammenhängen, z. B. die zukünftige Rohstoffbasis für mineralische Verlegewerkstoffe (Zement) wie unsere Spachtelmassen oder die weiteren Einsatzmöglichkeiten von Reaktionsharzprodukten. 2026 werden wir das Thema Gips behandeln - auch da gibt es ja Änderungen an der Rohstoffbasis.
Dr. Arnold: Die Produktnormung wird zunehmend über Brüssel dirigiert. Bei den Estrichen beginnen die Vorarbeiten, damit irgendwann tatsächlich eine neue Estrichnorm geschaffen wird. Jetzt greift die neue Bauproduktenverordnung, weshalb die Normung überarbeitet werden soll. An der Regulatorik werden wir nichts ändern können, aber mit den daraus folgenden Entwicklungen werden wir uns beschäftigen müssen. Aktuell sieht man an den Hybrid-Spachtelmassen, dass sich da etwas tut. Daraus werden sich neue Themen für die TKB-Fachtagung ergeben.
Abschließend noch ein Tipp: Bei der TKB-Fachtagung darf jeder Themen einreichen und diese werden bei Sven Neukirch (E-Mail: sven.neukirch@wakol.de) zusammengeführt. So entsteht die vielfältige Basis für unsere Themenauswahl.
TKB im Überblick
Technische Kommission Bauklebstoffe (TKB) im Industrieverband Klebstoffe (IVK)
Industrieverband Klebstoffe e.V.
RWI-Haus
Völklinger Straße 4
40219 Düsseldorf
Tel.: 02 11 / 6 79 31-10
info@klebstoffe.com
www.klebstoffe.com
Hauptgeschäftsführerin: Dr. Vera Haye
Geschäftsführer Technik: Dr. Axel Heßland
Geschäftsführer Regulatory Affairs: Martin Glöckner
Gründung IVK: 1946
TKB-Mitglieder:
-Dr. Norbert Arnold (Uzin Utz), Vorsitzender
-Dr. Tobias Benighaus (Sika Deutschland)
-Dr. Thomas Brokamp (BFB)
-Dr. Frank Gahlmann (Stauf)
-Stefan Großmann (Sopro Bauchemie)
-Dr. Jan-Niklas Keil (Bostik)
-Bernd Lesker (Mapei)
-Sven Neukirch (Wakol)
-Elisabeth Reinhardt (Forbo Eurocol)
-Dr. Maximilian Rüllmann (BASF)
-Dr. Jörg Sieksmeier (Ardex)
-Anna Thomé (Celanese)
-Dr. Steffen Wunderlich, Kleiberit
Programm TKB-Fachtagung 2026
Am 11. März 2026 findet die 39. Fachtagung der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB) des Industrieverbands Klebstoffe (IVK) im Maternushaus in Köln statt. Neben einem aktuellen Tätigkeitsbericht der TKB werden Experten aus Industrie und Handwerk in ihren Vorträgen über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Fußbodentechnik informieren. Ein Highlight der Veranstaltung ist die Podiumsdiskussion über die Bedeutung von technischer Beratung aus Hersteller- und Verleger-Sicht, bei der auch die Teilnehmer aktiv mitwirken können. Die Teilnahmegebühr der TKB-Fachtagung beträgt 260 EUR. Mehr Informationen und Anmeldung beim Industrieverband Klebstoffe (IVK), Tel.: 02 11 / 6 79 31-14, E-Mail: martina.weinberg@klebstoffe.com.
Folgende Fachvorträge sind geplant:
-Die Zukunft von Calciumsulfatestrichen - Wohin führen Veränderungen bei der Rohstoffbasis sowie zukünftige Nachhaltigkeitsanforderungen? Dr. Matthias Büttner, Knauf Gips
-Technische Beratung aus juristischer Sicht - vom Telefonat bis zur Aufbauempfehlung, Martin Kuschel, Rechtsanwalt
-Podiumsdiskussion: Bedeutung von technischer Beratung aus Hersteller- und Verleger-Sicht; Moderation: Martin Glöckner, IVK, Teilnehmerbefragung (Slido) Sven Neukrich, Wakol; Teilnehmer: Martin Kuschel, Dr. Norbert Arnold, Uzin Utz, Rüdiger Hagen, Teppich Schmitz, Ingo Döhring, Domke Parkett und Andreas Kühn, Astoc Architekten
-Psychologie des Klebens - Wenn Fakten nicht mehr überzeugen, Dr. Stephan Grünewald, Rheingold Institut
-Verlegung von PVC-freien Bodenbelägen - Herausforderungen und Lösungen aus praktischer Sicht, Maik Evers, Mapei, und Sven Müller, Windmöller
-Einfluss des Raumklimas auf Verlegewerkstoffe - Wie wirken sich die Verlegebedingungen auf Materialien auf der Baustelle aus? Bernd Lesker, Mapei
-Achtung Ettringit! Helfer der Bauchemie, Dr. Jörg Sieksmeier, Ardex

Foto/Grafik: Ardex / Stella Rein
Live-Übertragung des TKB-Updates 2021 aus dem Ardex Studio One in Witten. Das Format ersetzte die TKB-Fachtagung während der Corona-Pandemie.
Dabei waren Bernd Lesker (Mapei), Jens Lehmann (RZ), Dr. Norbert Arnold (Uzin Utz), Klaus Winkels (IVK), Christian Harder (FussbodenTechnik),
Dr. Martin Schäfer (Wakol), Manfred Friedrich
(Sika Deutschland),
Dr. Frank Gahlmann (Stauf) und Dr. Thomas Brokamp (Bona).

Foto: Ardex / Stella Rein

Foto/Grafik: GEV
Dr. Norbert Arnold, TKB-Vorsitzender
Dr. Norbert Arnold ist Leiter der Technischen Sortimentsentwicklung bei Uzin Utz und seit 2016 Vorsitzender der Technischen Kommission Bauklebstoffe (TKB). Für sein Engagement für das bodenlegende Handwerk erhielt Dr.Arnold 2022 den Baumann-Fröhlich-Preis des Bundesverbands Parkett und Fußbodentechnik (BVPF).

Foto: GEV

Foto/Grafik: Wakol
Sven Neukirch, TKB-Mitglied und Organisator Fachtagung
Sven Neukirch ist seit 2012 Leiter der Anwendungstechnik Verlegewerkstoffe bei Wakol in Pirmasens, wo er bereits seit 1995 beschäftigt ist und mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann startete. 2018 schloss Neukirch die Weiterbildung zum staatlich geprüften Bautechniker ab.. Als TKB-Mitglied ist er verantwortlich für die Organisation der jährlichen Fachtagung.

Foto: Wakol
aus
FussbodenTechnik 01/26
(Wirtschaft)