Dr. Schutz Oberflächentage 2025

Wissenstransfer für Handwerk, Dienstleistung & Objekt

Die vierten Oberflächentage von Dr. Schutz boten rund 65 Fachleuten viel Raum für Gespräche und praktisches Ausprobieren. Nochmals mehr Partnerunternehmen, ein breitgefächertes Vortragsprogramm, offene Diskussionen und eine familiäre Atmosphäre zeigten, wie Praxiswissen, Sachverstand und persönlicher Austausch die Welt aus Handwerk, Dienstleistung und Objekt verbinden können.

Auf den Dr. Schutz Oberflächentagen tauschten sich Ende Oktober rund 65 Fachleute aus dem bodenlegenden Handwerk, der Gebäudedienstleistung, der Objekt- und Raumausstattung und dem Handel im baden-württembergischen Rauenberg über Reinigungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten verschiedener Bodenbelagsgattungen aus. Ein zentrales Element der Veranstaltung, zu der Dr. Schutz bereits zum vierten Mal eingeladen hatte, war erneut aber auch das Netzwerken. "Es ist jedes Jahr wieder eine Freude, so viele bekannte, aber auch neue Gesichter zu treffen. Mit den Oberflächentagen wollen wir am Puls der Zeit bleiben, Blicke über den Tellerrand ermöglichen und die Verantwortung übernehmen, alle Oberflächen anzugehen und Vielfalt zu wagen," sagte Frank Knott, Mitglied der Geschäftsleitung Dr. Schutz, bei der Begrüßung.

Fachlicher Tiefgang, offene Diskussionen und eine familiäre Atmosphäre zeigten, wie Praxiswissen, Innovation, Sachverstand und persönlicher Austausch die Welt aus Handwerk, Dienstleistung und Objekt verbinden können. Dabei spannte das Vortragsprogramm einen thematischen Spannungsbogen von klassischer Anwendungstechnik über neue Märkte im Objektbereich bis hin zu Nischenanwendungen in Kulturstätten - immer mit dem Blick auf Nachhaltigkeit, Funktionalität und Zukunftsfähigkeit.

Gleich zum Auftakt zeigten Ralf Edelmann und Michael Niedermeyer (Dr. Schutz) auf der Testfläche, wie vielseitig sich elastische Bodenbeläge sanieren lassen - optisch kreativ mit unbegrenzter Farbvielfalt, Design mit eingestreuten Chips, Folien- oder Schablonentechnik. Aber auch funktional mit einem breiten Portfolio spezieller PU-Siegel, mit der sich stark beanspruchte Böden funktional aufwerten lassen - von Rutschhemmung über Bakterienbeständigkeit bis zur ESD-Oberfläche.

Marco Knop und Sven Noffke (Project Floors) zeigten indes, was Designböden funktional leisten können. Vom Fischgrättrend über Intarsien mit Wasserstrahlschnitt bis hin zur Integration in sensiblen Hygienebereichen mit PU-Vergütung. Und Arjan Maatkamp (Deco Rad Systems) präsentierte die UV-Versiegelung frisch lackierter Oberflächen. Auf der Testfläche demonstrierte er, wie UV-Technik Oberflächen in kürzester Zeit vernetzt und damit sofort chemikalienbeständig und begehbar macht - ein entscheidender Vorteil in hochsensiblen oder zeitkritischen Bereichen.

Sascha Hintze, Gebäudereinigermeister, FacilityManagement-Berater und Sachverständiger für Rutschsicherheit, widmete sich dem Thema "Rutschmessung im Betreiberfokus". Rutschunfälle zählen dem Experten zufolge zu den häufigsten Unfällen in öffentlichen Gebäuden. Für normgerechte Prüfverfahren stellte er unterschiedliche Messmethoden gegenüber, erklärte deren Vor- und Nachteile und zeigte, wie Betreiber und Dienstleister durch klare Prüfintervalle, angepasste Reinigung und Dokumentation zur Verkehrssicherheit beitragen können.
aus Parkett Magazin 01/26 (Marketing)