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Kährs

Jetzt auch Zweischichtparkett im Vertrieb


Kährs und Bauwerk machen sich wechselseitig zu Vollsortimentern. Beide Sortimente sollen sich wechselseitig durchdringen, im Rahmen von Regionalpartner-Konzepten aber "parallel" vermarktet werden, um Überschneidungen zu vermeiden. Kährs konzentriert sich auf den Fachhandel, Bauwerk auf das Handwerk. Zu "Startrampen" für die neue Strategie wurden die Domotex, die Kährs für sich nutzte, und die Bau in München, wo Bauwerk und Kährs gemeinsam auftraten.

Kährs vermarktet Bauwerk-Produkte künftig unter Kährs-Namen. Das Programm umfasst zweischichtige Parkettstäbe und -dielen sowie Landhausdielen zur vollflächigen Verklebung. Unter den insgesamt 30 Produkten wurden die Parkettdiele in Eiche, Buche, Ahorn und Kirschbaum (11 x 100 x 1.250 mm) sowie die Landhausdiele in Eiche und Lärche mit gefasten Kanten sowie gebürsteter und geölter Oberfläche (11 x 130 x 1.450 mm) als Neuheiten vorgestellt. Das Kährs Design Parkett soll über den Vertriebskanal Holzfachhandel laufen. Im Gegenzug verfügt Bauwerk über dreischichtige Kährs-Fertigparkettdielen unter der traditonellen Bauwerk-Namensgebung "Maxipark". Mit ihnen soll der handwerkliche Bereich bedient werden.

Die Markteinführung des Kährs Design Parketts wird flankiert von konzeptionellen Angeboten. Sie dienen dem Ziel, neue Vertriebsschienen zu definieren und zu stärken - nach dem Prinzip, dass Handwerker auch gute Verkäufer und Händler gute Serviceleister sein müssen. Im Rahmen des "KSS" - früher Kährs Service System, heute Kährs Sales System - wird u.a. für den Entwurf eines Kährs Shops geworben. Ab Mai soll das Shop-System inhaltlich "stehen", danach wird es um die konkrete Ladengestaltung gehen. Der Durchsetzung und Umsetzung des KSS-Konzepts beim Handel hat Kährs in diesem Jahr Priorität eingeräumt.

Neu ist das zur Domotex vorgestellte Floor Guard System, bestehend aus einer verbesserten Versiegelung und einem UV-Öl sowie jeweils darauf abgestimmten Pflegemitteln. Hervorgehoben wird die höhere Resistenz der Oberfläche gegen kleinste Kratzer, die weitergehenden Schäden vorbeugt. Auf die Floor Guard-Versiegelung bzw. UV-Öl-Imprägnierung gibt Kährs bei Fertigparkett 30 Jahre, beim Furnierboden Linnea 12 Jahre Garantie. Der Furnierboden mit Woodloc-Verbindung ist um zwei Varianten - Dielenelmente aus Birke und Eiche mit dekorativen Streifen in Esche - erweitert worden.

Das mechanische Verriegelungssystem Woodloc - im vorigen Jahr noch ein dominantes Messethema - trat diesmal zurück. Es habe sich durchgesetzt, betonte das Unternehmen und feierte auf einer gesonderten Veranstaltung Entwicklungsleiter Wolfgang Trost, den "Vater" des Kährs Parketts mit Woodloc. Wolfgang Trost sowie Kährs-Manager Ake Petterson, der sich in den letzten jahren intensiv für das Umweltmanagement im Unternehmen einsetzte, sind wegen Erreichen der Altersgrenze zum Jahresende aus dem Unternehmen ausgeschieden.
aus Parkett Magazin 01/03 (Marketing)