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Mega reagiert mit Kosteneinsparungen auf Umsatzrückgang


Die Hamburger Mega hat das Geschäftsjahr 2001 angesichts der konjunkturellen Entwicklung mit einem "zufriedenstellenden Ergebnis" abgeschlossen, wie Vorstandsvorsitzender Walter Stüven auf der diesjährigen Generalversammlung der Genossenschaft mitteilte. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Mit insgesamt 820 Mitarbeitern wurde an 64 Standorten mit 25.000 Kunden ein Gesamtumsatz von 182 Mio. EUR erreicht. Das bedeutet einen Rückgang von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr, als die Gruppe umgerechnet 194,3 Mio. EUR umgesetzt hatte. Die konjunkturelle Lage hätte keine Umsatzsteigerung in der Branche zugelassen, erklärte Stüven, deshalb habe die Mega rechtzeitig andere unternehmensspezifische Schwerpunkte gesetzt. "Dies führte dazu, dass eine deutliche Straffung der Kosten vorgenommen wurde." Die Dividende für 2001 wurde mit 6 % vorgeschlagen - 2000 waren es 12 % inklusive eines Jubiläums-Bonus von 4% - und von der Generalversammlung genehmigt.

Unter der Prämisse, dass sich die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Lage langsam erholt, erwartet der Mega-Vortand im laufenden Jahr einen verhaltenen Umsatzzuwachs. Dazu beitragen könnte die Übernahme der sächsischen Niederlassungen der insolventen Wümeg, mit denen sich die Hamburger unlängst in Richtung Südosten verstärkt haben. Außerdem will man durch eine verstärkte Fokussierung der Gruppe auf die Ergebnisse der einzelnen Regionen und Bereiche gezielter und zeitnaher auf die jeweiligen Entwicklungen Einfluss zu nehmen.

Bei den Wahlen zum Mega-Aufsichtsrat wurden die bereits vor zwei Jahren beschlossene Verringerung der Mandate von 15 auf 12 Aufsichtsratsmitglieder vollzogen. Günther Doose und Heino Riewesell wurden für weitere drei Jahre gewählt, Dirk Fiedler, Reiner Sachse und Thomas Hemken sind ausgeschieden.
aus BTH Heimtex 07/02 (Wirtschaft)