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Mega

Jahresergebnis vorgelegt: Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert


Die Mega Malereinkaufsgenossenschaft e.G. mit Stammsitz in Hamburg präsentierte ihren Mitgliedern ein außerordentlich gutes Jahresergebnis. Für 2005 weist das Unternehmen einen Umsatz von 158 Mio. EUR (nach Skonti) aus; das sind 6% mehr als 2004. Damit ist es nach eigener Einschätzung gelungen, "die Marktposition deutlich auszubauen". Ebenfalls positiv entwickelt hat sich die Mitgliederbasis der Genossenschaft mit 3.736 Betrieben aus dem Maler- und Bodenlegerhandwerk. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 Mitarbeiter, die an 72 Standorten für rund 30.000 Kunden tätig sind.

Vorstandsvorsitzender Walter Stüven ging engagiert und unmittelbar auf die enormen Herausforderungen in den veränderten Märkten ein. Der intensive Aufkauf von Großhändlern durch die Herstellerindustrie stelle eine enorme Bedrohung für das Malerhandwerk dar. Die Folgen einer solchen Konzentration könne jeder Bürger heute an der Tankstelle oder bei der Energieversorgung mit Strom, Öl und Gas spüren.

"Das Malerhandwerk hat die große Chance, sich dieser Fremdbestimmung aus Konzernen zu widersetzen und eine dauerhafte Angebotsvielfalt über ihre Genossenschaft zu erhalten. Bei den Einkaufsgenossenschaften wie auch im Innungswesen bedarf es aber einer Bündelung der Kräfte, um den anderen Marktteilnehmern auf Augenhöhe entgegenzutreten", unterstrich der Vorstandsvorsitzende.

Im Geschäftsjahr 2005 sei es der Mega erneut gelungen, ihr breites Dienstleistungsangebot auszubauen und damit dem Förderauftrag für das Malerhandwerk zu entsprechen. Hier hob Stüven vor allem die Forderungsausfallversicherung hervor. Dieses Angebot würde sich nahtlos einreihen in zahlreiche Zusatzleistungen der Mega: die MKB Mittelstandskreditbank AG als einzige Bank, die auf das Malerhandwerk spezialisiert ist; die Mega Gold Card als erste Payback-Karte im Handwerk oder auch die Entwicklung der Mega Handelsmarke.

Wie Vorstandsmitglied Peter Eckhoff darlegte, verfügt die Einkaufsgenossenschaft über ein Eigenkapital von 21,7 Mio. EUR. Die Verschuldung wurde erneut um 7,7 Mio. EUR reduziert. Im Ergebnis stieg die Vorsteuerrendite um rund 20% auf 2,5 Mio. EUR bzw. 1,6% vom Umsatz. Bei der Gewinnverwendung schlug Vorstand Volker König denn auch eine Dividende für die Mitglieder in Höhe von 6% vor sowie eine Stärkung der Rücklagen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2006 erwartet die Mega erneut einen kräftigen Umsatzanstieg. Die Marke von 170 Mio. EUR soll in diesem Jahr überschritten werden, "um den Marktanteil erneut stark auszubauen". Unter anderem sehe die Strategie vor, in weiteren Gebieten Deutschlands aktiv zu werden.
aus BTH Heimtex 10/06 (Wirtschaft)