Carpet XL persönlich

Mohammad Tehrani


Bereits 1974 begann Mohammad Tehrani im Teppichhandel, damals noch im Iran. 1983 führte ihn die Branche in die deutsche Ruhrmetropole Essen. 1987 eröffnete Tehrani einen Großhandel in der Hamburger Speicherstadt. Seit 1998 ist der leidenschaftliche Sammler vorwiegend im Einzelhandel tätig. 2013 zog Tehrani in eine im Zentrum Hamburgs gelegene Galerie.


Wie sind Sie in die Teppichbranche gekommen?
Meine Liebe zu Teppichen habe ich bereits als Jugendlicher auf den Basaren meines Heimatlandes Iran entdeckt.

Was fasziniert Sie an der Branche?
Ich beschäftige mich gerne mit schönen und kulturell anspruchsvollen Dingen. Aber auch die konkrete Geschäftstätigkeit hat ihre Reize: Denn beim Ein- und Verkauf habe ich Kontakt zu Menschen verschiedener Kulturen. Außerdem lernt man als Teppichexperte ständig dazu.

Welches ist in Ihren Augen der wichtigste aktuelle Trend?
Die Entwicklung geht weg von der Massenware hin zu ausgesuchten modernen oder modern anmutenden Teppichen. Die Nachfrage nach antiken Teppichen bleibt konstant.

Welche Entwicklung erwarten Sie im Teppichhandel?
Die Branche hat die Talsohle erreicht. Eines ist klar: Gute Fachgeschäfte werden weiterhin ihren Platz im Markt haben, wenn sie auf individuellen Service und Beratung setzen.

Haben Sie einen Lieblingsteppich?
Meine Vorliebe gilt antiken Teppichen und Knüpfwerken aus den klassischen Teppichländern. Der liebste Teppich ist für mich aber immer noch der verkaufte.
aus Carpet Magazin 04/14 (Teppiche)