ePrivacy and GPDR Cookie Consent by CookieConsent.com

EPLF Verband der europäischen Laminatbodenhersteller e. V.

Laminathersteller verabschieden Innovationsmanifest


Selbstbewusst hat der EPLF auf seiner Jahrestagung ein Innovationsmanifest beschlossen. Es formuliert das Selbstverständnis und den Anspruch der europäischen Laminatbodenhersteller und ist Teil der Zukunftsstrategie des Verbandes.

Mehr als 60 Teilnehmer waren der Einladung von Neuhofer Holz ins österreichische Mondsee zur Jahreshauptversammlung des Verbandes der Europäischen Laminatbodenhersteller (EPLF) gefolgt. Vier Fachvorträge der Mitgliedsfirmen Hymmen, Interprint, Selit Dämmtechnik und Surteco/Dakor Melamin sollten den Zuhörern Impulse für Ihre Arbeit geben - so wie es das 2016 eingeführte Tagungsformat "Laminate 2020 - Forum of Innovations" vorsieht. "Wir leben in einer Welt, in der unaufhörlich an Neuem gearbeitet wird. Deshalb ist für unsere Mitglieder von Vorteil, sich frühzeitig über Trends und notwendige Veränderungen auszutauschen und direkten Zugang zum Know how und dem Ideenpool aller Fördermitglieder des weltweit größten Verbandes von Laminatherstellen zu haben", stellte Vizepräsident Paul De Cock (Unilin) dazu fest. Es gehe um die Zukunft des Produktes.

In die gleiche Richtung zielt das "EPLF-Innovationsmanifest", in dem der Verband sein Selbstverständnis und den Führungsanspruch seiner Mitglieder formuliert. "Wir wollen Impulse für das europäische Laminat der Zukunft setzen. Darin liegt ein wichtiger Fokus unserer Verbandsarbeit im EPLF. Unser Ziel ist es, den Zukunftsanspruch von europäischem Laminat festzuschreiben", so De Cock, der in Mondsee den erkrankten Verbandspräsidenten Ludger Schindler (Meisterwerke) vertrat.

Zehn Thesen bilden die Grundlage des Manifestes, welches im Jahresverlauf der Öffentlichkeit detailliert vorgestellt werden soll. Es geht dabei um Eigenschaften (Erfahrung, Mut, Marktnähe, Teamgeist) und Ziele (Wettbewerb, Dialog, Qualifikation, Marktpräsenz, Standards, Nachhaltigkeit) der Mitgliedsfirmen. Paul De Cock unterstrich: "Diese hohen Ansprüche an uns selbst und an unsere Produkte definieren den deutlichen Abstand, den wir gegenüber dem außereuropäischen Wettbewerb erarbeitet haben. Wenn wir diese zehn Punkte ernst nehmen, und wenn wir jeden Tag daran arbeiten, sie umzusetzen, dann wird europäisches Laminat das bleiben, was es heute zu Recht ist, ein international zukunftsfähiger Boden - und das beste Laminat der Welt."

Eine weitere, wenn auch kleine Änderung wurde in Mondsee beschlossen: Der deutsche Name des EPLF lautet jetzt Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller; bislang waren es Laminatfußbodenhersteller.
aus BTH Heimtex 07/17 (Wirtschaft)