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VDMA Holzbearbeitungsmaschinen

Produktion auf Höchststand, Maschinenbau an der Auslastungsgrenze

Der Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) meldet für 2018 erneut einen Produktionshöchststand. Demnach stieg die Produktion der deutschen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen nach vorläufigen Zahlen um + 8 % auf 3,4 Mrd. EUR. Damit bleibt Deutschland die mit Abstand größte Herstellernation von Holzbearbeitungsmaschinen.

Das starke Produktionswachstum der letzten fünf Jahre (2014: 2,4 Mrd. EUR) habe viele Unternehmen an ihre Auslastungsgrenzen gebracht, heißt es von dem Industrie-
verband. Die Lieferzeiten haben sich dadurch teilweise auf mehr als ein Jahr erhöht. "Trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Verlangsamung in mehreren internationalen Märkten gehen wir davon aus, dass wir dieses hohe Niveau auch 2019 halten werden", sagte Pekka Paasivaara, Vorsitzender des VDMA-Fachverbands Holzbearbeitungsmaschinen, auf einer Pressekonferenz im Vorfeld der Ligna 2019.

In den ersten drei Quartalen 2018 stieg der Exportwert der deutschen Hersteller gegenüber dem Vorjahr um 4 % auf 1,7 Mrd. EUR. Mit einem Anteil von 58 % nahmen die Märkte in Europa den größten Teil der Maschinen (980 Mio. EUR, + 5 %) auf. Die beiden wichtigsten Exportregionen außerhalb Europas waren Asien (348 Mio. EUR, - 7 %) und Nordamerika (273 Mio. EUR, + 20 %).

USA erneut
größter Exportmarkt

Auf Länderebene stehen die USA an erster Stelle (252 Mio. EUR, + 20 %) der Exportrangliste, vor China (241 Mio. EUR, + 7 %). Es folgen drei Länder der Europäischen Union: Polen (115 Mio. EUR, + 25 %), Frankreich (77 Mio. EUR, - 30 %) und Österreich (70 Mio. EUR, + 2 %).
aus Parkett Magazin 03/19 (Wirtschaft)