10.03.2023 - BTH Heimtex

Debrabandere von Lano zu Unilin

Debrabandere von Lano zu Unilin
Francis Debrabandere, von September 2021 bis Februar 2023 Commercial Director des belgischen Teppichbodenherstellers Lano, ist zur Unilin Group zurückgekehrt: Hier hat er seit Februar die Position des Vice President of Sales bei Unilin Flooring inne. Für Unilin/IVC war Debrabandere zuvor zwölf Jahre lang tätig gewesen, zunächst als Commercial Director der IVC Group, dann als Vice President Residential Flooring.

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10.03.2023 - BTH Heimtex

Headlam Group 2022 mit stabilem Umsatz

Die Headlam Group hat ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2022 veröffentlicht: Der britische Bodenbelagsgroßhändler konnte den Vorjahresumsatz knapp halten; er sank kaum merklich um 0,5 % auf 663,6 Mio. GBP (rund 751,1 Mio. EUR). Dies sei trotz schwieriger Bedingungen durch Preiserhöhungen und verschiedene andere Maßnahmen gelungen. Das statuarische Betriebsergebnis wiederum schnellte wegen einer Nettogutschrift aus Versicherungsansprüchen durch einen Brand in die Höhe: Es stieg um 50,9 % auf 43,9 Mio. GBP.

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10.03.2023 - FussbodenTechnik

Forbo Eurocol: Spiegelhoff leitet Anwendungstechnik

Forbo Eurocol: Spiegelhoff leitet Anwendungstechnik
Sascha Spiegelhoff (44, Foto) hat seit 1. Oktober 2022 die Leitung der Anwendungstechnik beim Verlegewerkstoffhersteller Forbo Eurocol inne. Der gelernte Malermeister, Betonbauer und Betriebswirt des Handwerks folgt damit auf Dr. Uwe Hong. Spiegelhoff war zuvor sieben Jahre lang in der Anwendungstechnik von Caparol tätig, wo er alle DAW-Bereiche betreut hat, vor allem die Parkhaus- und Bodenbeschichtung.

Bei Forbo Eurocol begleitet er die Einführung und Entwicklung von Neuprodukten, führt Produkteinweisungen auf Baustellen durch und leitet das Team der Anwendungstechnik.

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10.03.2023 - FussbodenTechnik

ZDB: Immer mehr Bauwillige geben auf

Seit Monaten werden immer weniger Baugenehmigungen erteilt, berichtet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB): Im Dezember 2022 wurde der Bau von 32.646 Wohnungen genehmigt. Laut Statistischem Bundesamt waren das 7.231 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahresmonat (-18,1 %). 2022 genehmigten die Baubehörden insgesamt rund 354.400 Wohnungen (-7 % im Vergleich zu 2021). "Der Rückgang hat sich in den vergangenen Monaten verfestigt. Schon jetzt sind Neubaukosten und Bauzinsen extrem hoch, weshalb Bauherren und Investoren immer mehr Projekte stornieren. Die Order sind im Jahr 2022 um real 16,5 % eingebrochen", sagt ZDB-Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa und warnt vor einem weiteren Auswachsen der Wohnungsmarktkrise.

Pakleppa fordert ein temporäres Aussetzen des energetischen Standards EH-40 bei der Bauförderung, da dieser das Bauen weiter verteuere. "Darüber hinaus brauchen Hausbauer und Investoren Unterstützung durch die KfW-Bank, um die immensen Bauzinsen stemmen zu können. Wenn der Tanker Wohnungsbau einmal in die falsche Richtung fährt, wird es sehr lange dauern, ihn wieder auf Kurs zu bringen. Noch können wir reagieren."

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09.03.2023 - BTH Heimtex

Handels-Prognose: Farben und Lacke im Plus, Tapeten im Minus

Nach einem Rekordumsatzwachstum von 14,6 % im Corona-Jahr 2020 verzeichnete der Markt für Farben, Lacke und Tapeten im Folgejahr ein Minus von 10 %, 2022 ging es dann mit einem Plus von 3 % wieder bergauf. Das geht aus dem Branchenbericht Farben/Lacke und Tapeten des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung hervor. Für 2023 erwarten die Experten ein erneutes Umsatzplus. Abgekoppelt davon sind Tapeten. "Farben und Lacke werden präferiert, während Tapeten ihre Hochzeit hinter sich haben. So zeigt sich auch im stationären Handel eine als sehr schlecht einzuordnende Flächenleistung der Tapeten", betont Dominik Ludet, Junior Projektmanager am IFH Köln.

Während Farben, Lacke und Malerbedarf von 2021 auf 2022 eine positive Wachstumsdynamik zeigten, verloren Tapeten im gleichen Zeitraum um rund 4 %. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung der Marktexperten wegen einer Übersättigung des Tapetenmarkts fortsetzen.

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09.03.2023 - Parkett Magazin

Egger investiert in Laminatwerk in Lexington

Der österreichische Holzwerkstoffhersteller Egger baut sein Laminatwerk in Lexington im US-Bundesstaat North Carolina mit einer dritten Anlage aus. Die 21 Mio. USD-Investition (20 Mio. EUR) wird die Produktionskapazitäten des Unternehmens um 50 % auf mehr als 155 Mio. m2 erweitern, heißt es in Medienberichten. Weitere 22 Mio. USD fließen in eine Imprägnieranlage für Dekorpapier, was die Fertigung schneller und flexibler machen soll. "Derzeit importieren wir die imprägnierten Papiere noch aus unserem Stammwerk St. Johann in Österreich", sagt Markus Frevert, Werksleiter und CTO der US-amerikanischen Egger-Tochter. "Idealerweise sollten die imprägnierten Papier innerhalb von sechs Monaten verarbeitet werden, um eine optimale Qualität zu erreichen. Durch die Imprägnierung vor Ort entfallen künftig bis zu drei Monate Versandzeit, was Kosten und Abfall reduziert, unseren Service für Sonderaufträge verbessert und die Lieferzeiten verkürzt."

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08.03.2023 - Parkett Magazin

Eurobaustoff: 9 Prozent mehr ZF-Umsatz und 15 neue Gesellschafter

Die Eurobaustoff konnte 2022 ein "anspruchsvolles Jahr, das von Unruhen und Krisen geprägt war, wieder sehr erfolgreich gestalten", wie Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Geschäftsführung, resümiert. In Summe blickt die Kooperation auf einen positiven Jahresabschluss mit einem im wesentlichen preisgetriebenen Wachstum von 9 % auf knapp 9,1 Mrd. EUR zentralfakturierten Umsatz zurück. Zugleich konnten im vergangenen Jahr acht und zum 1. Januar 2023 weitere sieben neue Gesellschafter gewonnen werden.

Im laufenden Jahr rechnet die Eurobaustoff-Geschäftsführung mit einer vorübergehend rückläufigen Bautätigkeit. Dennoch werden weiterhin genügend Chancen gesehen, um optimistisch zu bleiben, unter anderem in der energetischen Sanierung und einem Defizit von 700.000 Wohnungen in Deutschland bei gleichzeitig steigender Bevölkerungszahl.

Mehr auf parkettmagazin.de.

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08.03.2023 - Haustex

Mömax setzt Expansion in der Schweiz fort

Mömax erweitert das Filialnetz in der Schweiz: Am 8. März 2023 öffnet die österreichische XXXLutz Gruppe mit einem Möbelhaus in Meyrin ihre insgesamt achte Filiale in der Schweiz und die zweite im französischsprachigen Teil des Landes. "Die ersten Eröffnungen waren überaus erfolgreich und haben unsere Erwartungen voll erfüllt", erklärt Unternehmenssprecher Thomas Saliger. "Wir freuen uns sehr, nun in Meyrin zu eröffnen, damit den Kanton Genf abzudecken und auch in der französischsprechenden Schweiz weiter zu expandieren."

Mömax ist Teil der XXXLutz Gruppe und betreibt in neun europäischen Ländern bereits 103 Einrichtungshäuser. Allein im Jahr 2022 wurden zehn Mömax-Möbelhäuser neu eröffnet oder umgebaut.

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08.03.2023 - BTH Heimtex

Leichtes Umsatzplus bei Weseler Teppich

Auch 2021 legte Weseler Teppich an Umsatz zu: Dieser wuchs um 4,3 % auf 25,5 Mio. EUR. Die erheblichen Kostensteigerungen ließen sich zum Teil durch Preissteigerungen abfedern, heißt es im Geschäftsbericht. Der Jahresüberschuss wiederum ist gesunken; er betrug 685,7 Tsd. EUR nach 875,4 Tsd. EUR im Vorjahr.

Durch die unsichere Versorgungslage mit Erdgas hat das Unternehmen die weitestgehende Umrüstung auf alternative Energieträger beschlossen. Die Ausführung der Arbeiten durch Dritte soll im dritten Quartal 2023 abgeschlossen werden. Mitte Juli 2022 wurde die vom Erdgas unabhängige Produktion in Irland ausgeweitet; so solle das Unternehmen jederzeit lieferfähig bleiben.

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08.03.2023 - Parkett Magazin

DKV: Korkmarkt bleibt angespannt, Preiserhöhungen drohen

Auf dem Rohstoffmarkt für Kork sei kurzfristig kaum Entspannung in Sicht, teilt der Deutsche Korkverband (DKV) mit. "Die unglückliche Gemengelage aus robuster Nachfrag auf der einen sowie Material-Versorgungsproblemen der Korkindustrie auf der anderen Seite führen in Verbindung mit Inflation und Verteuerungen auf dem Energiemarkt zu geringerer Verfügbarkeit von Korkprodukten auf den Weltmarkten." Das könne zu steigenden Einstandspreisen führen, fürchtet der Verband.

Die Ressourcen zur Gewinnung von Rohkork seien begrenzt. Die Korkeiche gedeiht fast ausschließlich rund um das Mittelmeer mit dem industriellen Schwerpunkt Portugal (2020: 46 % Weltmarktanteil). Obgleich die Vorkommen grundsätzlich intakt und stabil seien, waren die Korkernten in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen schwach, 2022 fiel sie sogar teilweise ganz aus. Parallel stieg die Nachfrage, unter anderem nach Weinkorken. "Aktuell ist Kork ein sehr knappes Gut", unterstreicht der Verband. Doch stünden die Chancen gut, dass sich die Versorgungslage mittelfristig wieder verbessert. So wird in diesem Jahr eine gute Ernte erwartet. "Wir sind optimistisch, dass die aktuelle Unterversorgung der Industrie mit Rohkork bald enden könnte", sagt Lico-Geschäftsführer Edwin Lingg, DKV-Vorstand und Sprecher der Fachgruppe Boden im Verband. "Kritisch sehen wir allerdings die anhaltend hohen Energiekosten sowie Inflations- und Rezessionsgefahren."

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