Carpetright: Aktionäre unterstützen die Reformpläne
Mit frischem Kapital und der Zustimmung seiner Investoren zur Schließung unrentabler Standorte hofft das Management bei
Carpetright, den britischen Bondenbelags- und Matratzenfilialisten wieder auf Kurs bringen zu können. Kurzfristig hilft bei der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs ein unbesichertes Darlehen in Höhe von 15 Mio. GBP (17 Mio. EUR) von Aktionär Meditor European Master Fund, verzinst zu 18 % und rückzahlbar am 31. Juli 2020. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für eine Kapitalerhöhung in einer Größenordnung von bis zu 60 Mio. GBP.
Abgesegnet haben die Carpetright-Aktionäre ein Company Voluntary Arrangement (CVA). Es macht den Weg frei für die Schließung verlustbringender Filialen (92) sowie Mietkürzungen bei weiteren 113. Derzeit betreibt Carpetright in Großbritannien 426 Niederlassungen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSika: Einigung im Übernahmekampf mit Saint-Gobain
Seit 2014 versucht der französische Baustoffkonzern
Saint-Gobain seinen Schweizer Konkurrenten Sika zu übernehmen. Der wehrte sich, zog vor Gericht. Jetzt haben beide Unternehmen und die Familie Burkhard - bisher Großaktionär bei Sika - eine außergerichtliche Einigung erzielt. Im Ergebnis wird Saint-Gobain mit 10,75 % größter Aktionär bei der
Sika AG, die behält aber ihre Unabhängigkeit. Die umfangreichen bestehenden Geschäftsbeziehungen werden fortgeführt bzw. sollen ausgebaut werden.
Gleichzeitig ist für Sika eine Einheitsaktie geplant, so dass sich Kapitalanteil und Stimmenanteil entsprechen. Bislang war es über die jetzt von der Familie Burkhard an Saint-Gobain verkauften Namenaktien möglich, den Konzern auch als Minderheitsgesellschafter zu kontrollieren. Das ist zukünftig ausgeschlossen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenTrevira investiert in Guben
Trevira kündigt Investitionen im brandenburgischen Guben an. Dort produziert das Unternehmen glatte und texturierte Filamentgarne für u.a. Heimtextilien. 7,5 Mio. EUR sind vorgesehen für neue Anlagen in den Bereichen Polykondensation, Spinnerei und textile Weiterverarbeitung.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenEurobaustoff: Generationswechsel in der Bereichsleitung Einzelhandel
Am 1. Juli 2018 übernimmt Peter Abraham (42) die Leitung des Bereichs Einzelhandel bei der
Eurobaustoff. Er löst Dieter Jäger (65) ab, der diesen Bereich 19 Jahre geleitet hat und in diesem Jahr in den Ruhestand geht. Abraham, bislang Gesamtvertriebsleiter Einzelhandel und Leiter Planung und Projekte in Bad Nauheim, wird die Geschicke der Kooperation gemeinsam mit seinem Stellvertreter und Einkaufsleiter Joachim Schock (56) vorantreiben.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenEinrichtungspartnerring VME erzielt 2017 "ein gutes Ergebnis"
Nach 1,31 Mrd. EUR im Vorjahr beläuft sich der vom
Einrichtungspartnerring VME zentralregulierte Umsatz in 2017 auf 1,28 Mrd. EUR. Der Jahresüberschuss ist gegenüber 2016 von 14,3 auf 11,4 Mio. EUR gesunken. Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann sprach auf der Gesellschafterversammlung in Hamburg dennoch von einem "guten Ergebnis in einem für die Möbelbranche durchwachsenen Jahr".
Der 1964 gegründeten Verbundgruppe gehören gegenwärtig rund 200 Mitglieder an. Insgesamt betreiben diese über 400 Einrichtungshäuser, Fach- und Abholmärkte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und den Benelux-Ländern. Gegenwärtig läuft die Fusion mit der
Union, einem weiteren großen Einkaufsverband im Möbelhandel. Sie soll schrittweise bis 2020 abgeschlossen sein.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenTendence vorübergehend unter neuer Leitung
Seit dem 1. Mai 2018 ist Susanne Schlimgen (Foto) für die Frankfurter Konsumgütermesse
Tendence verantwortlich. Sie vertritt die bisherige Leiterin Bettina Bär während deren Elternzeit.
Schlimgen ist bereits seit 2002 in unterschiedlichen Positionen bei der
Messe Frankfurt beschäftigt. Von 2007 bis 2011 hat sie bei der
Ambiente und der Tendence den Bereich Giving verantwortet. Zuletzt war sie Koordinatorin für die regionale Ordermesse
Nordstil.
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Indes Fuggerhaus übernimmt Zasol
Zum 1. Juli 2018 übernimmt
Indes Fuggerhaus die Warenbestände und die Kunden des Sonnenschutzherstellers Zasol. Der Familienbetrieb am Standort im niederrheinischen Wesel fertigt Plissees, Rollos, Lamellenvorhänge, Flächenvorhänge, Doppelrollos, Jalousien und Bilderrahmenschienen.
Mit dieser Übernahme will Indes Fuggerhaus - selbst Tochterunternehmen des Tapetenherstellers
A.S. Création - die eigene Kompetenz rund um das Fenster erweitern und die Produktbereiche Dekorationsstoffe und Sonnenschutz verbinden. Die Stoffe übernehmen dabei die dekorativen, emotionalen und raumakustische Eigenschaften, die Sonnenschutzprodukte die technischen Funktionen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenFollmann kauft britischen Klebstoffhersteller Sealock
Follmann hat den britischen Klebstoffhersteller Sealock übernommen. Das teilte das Mindener Familienunternehmen mit, das unter anderem dekorative Beschichtungen für die Tapetenindustrie herstellt.
Sealock mit Sitz in Andover entwickelt, produziert und vertreibt Schmelzklebstoffe und wässrige Klebstoffe für den Verpackungsbereich. "Die Transaktion steht im perfekten Einklang mit unserer Wachstumsstrategie im Klebstoffbereich", sagte Dr. Henrik Follmann, Gesellschafter der Follmann Chemie Gruppe. Sealock ist bisher auf dem deutschen Markt nicht aktiv. Das Unternehmen erwirtschaftet jährlich einen Umsatz von rund 6 Mio. EUR.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBaywa: Segment Bau leidet unter dem Wetter
Der Umsatz des Segments Bau der
Baywa im ersten Quartal 2018 betrug 287,9 Mio. EUR (-1,0 %). Das EBIT lag saisonüblich im Minus, fiel mit -15,7 Mio. EUR aber deutlich schlechter aus als in den ersten drei Monaten 2017 (-11,4 Mio. EUR). Verantwortlich für diese Entwicklung macht das Unternehmen die wetterbedingt niedrige Nachfrage bei Baustoffen und den dadurch ausgelösten verstärkten Preiswettbewerb.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenNora Systems bleibt erfolgreich
Nora Systems setzt seinen Wachstumskurs fort und meldet für 2017 eine Umsatzsteigerung von 3,6 % auf 229,1 Mio. EUR. Gleichzeitig verzeichnet der Hersteller von Kautschukbodenbelägen beim EBITDA einen Rückgang von 15,2 % auf 37,5 Mio. EUR und nennt als Gründe sowohl gestiegene Rohstoffpreise als auch hohe Investitionen in die Vertriebsorganisation, beispielsweise für die Expansion auf dem nordamerikanischen Markt.
Investiert wird aber auch am Firmensitz in Weinheim. Nachdem 2017 bereits eine neue Stanze für Kautschukfliesen implementiert wurde, folgte im ersten Quartal 2018 die Inbetriebnahme von zwei automatischen Vulkanisationspressen. 8,1 Mio. EUR hat sich das Unternehmen dies kosten lassen.
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