Schründer Schlafräume GmbH & Co KG - Vorbildliche Digitalstrategie 2026
Schründer Schlafräume, Münster
Digitalität trifft Menschlichkeit
Wirklicher Fortschritt entsteht dort, wo Technologie nicht Distanz schafft, sondern menschliche Nähe verstärkt. Davon ist das Team von Schründer Schlafräume überzeugt. Deshalb nutzt das Traditionsgeschäft aus Münster Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als Möglichkeit, um fachliche Exzellenz, echte Zugewandtheit und moderne Tools miteinander zu verschmelzen. Dieser Ansatz prägt das gesamte Familienunternehmen – und bildet zugleich das Fundament der Digitalstrategie, für die Schründer nun ausgezeichnet wird.
Die Lebensqualität des Kunden zu verbessern, ist das grundlegende Ziel von Schründer Schlafräume. Dies zeigt sich bereits beim Betreten des 800 qm großen Geschäfts, das sich seit 2004 in der Weseler Straße in Münster befindet. Die Ausstellungsfläche ist sehr großzügig und hochwertig, die Atmosphäre überaus einladend. Das Team um Christiane und Gerd Schründer, die das Unternehmen in dritter Generation führen, versprüht einen besonderen Spirit. „Die Kunden erleben bei uns eine Beratung, die sich mit ihnen ganz individuell auseinandersetzt und ihre Erwartungen übertrifft“, betont Gerd Schründer, der 1990 nach seinem Innenarchitektur-Studium in das Geschäft seiner Eltern, Hanni und Franz Josef Schründer, eingestiegen ist.
Immer den Einzelnen im Blick
Die Zielgruppe umfasst die gehobene Mitte bis zum Premium-Segment. Betrug das Einzugsgebiet früher einen Radius von rund 30 Kilometern, sind es heute mehr als 100 Kilometer. Der Grund: „Eine Matratze kaufen, auf der man ganz gut liegt, kann ein Kunde auch woanders. Aber bei uns bekommt er einfach mehr: nämlich absolute Zuwendung.“ Seit 2004 an diesem Standort, haben Christiane und Gerd Schründer ihr Geschäft 2016 umfassend umgebaut und neu eingerichtet. Seitdem steht es noch stärker für das Thema Schlafräume. „Wir haben uns vom reinen Bettenfachgeschäft zu einem Schlafraumeinrichter entwickelt“, erläutert der Geschäftsführer. Und so macht Raumplanung bei ihnen inzwischen rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Zudem verkauft das Unternehmen deutlich mehr Bettgestelle als früher. Das Team besteht aus drei Monteuren und zehn Beratern. Sie alle besitzen zusätzliche Fachqualifikationen – ob Physio- oder Ergotherapie, Innenarchitektur oder Feng-Shui.
Jede Beratung beginnt mit „Was können wir tun, damit du hervorragend schläfst ?“ Diese Perspektive erzählt viel über das Werteverständnis – und über die Rolle, die digitale Lösungen darin spielen dürfen: unterstützend, erleichternd, aber niemals ersetzend. So beantworten die Mitarbeiter weiterhin jede E-Mail persönlich, rufen Kunden selbst zurück und reagieren eigenhändig auf Google-Bewertungen. KI unterstützt lediglich bei Formulierungen oder der datenschutzkonformen Prüfung.
Außergewöhnliche Details wie die Decke und die Inszenierung der Bettwäsche ziehen die Blicke auf sich.
Digitales Ökosystem
Zukunftsgewandheit ist ein weiterer Grundpfeiler des Unternehmens. Schon früh stellte sich daher die Frage: Wie können digitale Prozesse helfen, das Kundenerlebnis noch persönlicher zu gestalten ? Daraus entstand Schritt für Schritt ein umfassendes digitales Ökosystem. „Wir nutzen vor allem Tools, die uns bei den administrativen Aufgaben helfen“, erklärt Gerd Schründer. Dazu gehört unter anderem ein Cloud-basiertes CRM-System für das gesamte Auftragsmanagement, inklusive mobiler Zugänge für Monteure. Zudem wird jeder Kunde während der Beratung computergestützt vermessen. Ein CAD-Programm unterstützt die Planung, mit digitalem Aufmaß und fotorealistischen Entwürfen. Diese werden dem Kunden dann per Videokarten-Monitor mitgegeben – ein „Gadget mit Wow-Effekt“, das Vorfreude lebendig macht. Ein weiteres kleines Highlight sind Karten mit einem QR-Code zu „Yoga Nidra“-Entspannungs-Meditationen, individuell eingesprochen für Schründer. „Einzeln betrachtet, sind solche Tools natürlich nicht nötig. Aber in der Summe entsteht beim Kunden ein Bild, das ihn begeistert, von dem er anderen erzählt und das unsere Unverwechselbarkeit unterstreicht“, betont Christiane Schründer.
Inspiration durch Vernetzung
Die Organisation der Digitalisierung ist teamorientiert. Christiane und Gerd Schründer definieren die strategische Richtung, binden dann das gesamte Team ein und profitieren gleichzeitig von der Perspektive der Mitarbeiter, darunter „Digital Natives“, die eine große Freude an den neuen Möglichkeiten mitbringen. Diese Mischung aus Erfahrung und digitaler Aufgeschlossenheit sorgt für Akzeptanz – und steigert den Stolz, Teil eines modernen Unternehmens zu sein. In Zeiten des Fachkräftemangels ein großer Vorteil. Neue digitale Lösungen entdecken die Schründers quasi überall. Die Inspiration kommt über den Bettenring, in dem das Unternehmen Mitglied ist, über die Handwerks- und die Handelskammer sowie dank der Vernetzung mit anderen mittelständischen Unternehmen in der Umgebung, mit denen es sich in Schulungen und Vorträgen regelmäßig austauscht.
Ein großer Meilenstein: die neue Website
Der wichtigste Baustein der aktuellen Digitalstrategie ist die komplett neu entwickelte Website – ein Projekt, das Schründer gemeinsam mit einer Agentur, Fotografen und einem Filmteam realisiert hat. Die neue Seite ist dynamischer, emotionaler, SEO-optimiert und klar für die mobile Nutzung gestaltet. Bewegtbilder transportieren nun noch besser das Lebensgefühl des Hauses, Reels greifen Fragen aus realen Beratungsgesprächen auf – von der richtigen Bettdecke bis zu Schlafrhythmen. Google Analytics, Google Ads und Meta-Pixel sorgen dafür, dass Inhalte genau bei der definierten Zielgruppe ankommen. Herzstück der neuen digitalen Kundenkommunikation ist Chatbot Luna. Sie unterstützt beispielsweise bei der Terminvereinbarung und informiert transparent über den Datenschutz.
Persönliche Kommunikation bleibt entscheidend
Eine zunehmend wichtige Rolle spielt auch die Kommunikation über Instagram. Die inhaltliche Planung dieses Kanals liegt vollständig bei Christiane Schründer, unterstützt von einer Agentur und einer Journalistin, die die Texte verfasst. Der Einsatz von KI wäre zwar kostengünstiger, doch für Schründer zählt die spürbare Originalität menschlich formulierter Beiträge. „Viele Texte wirken heute glatt und seelenlos – das merkt man als Leser“, sagt sie. Neben Instagram nutzt das Unternehmen weiterhin Facebook, wo die Followerzahl stabil, aber nicht mehr wachsend ist. Auf Instagram hingegen nimmt der Austausch mit Interessenten deutlich zu. „Auch hier ist mir wichtig, persönlich mit unserer Community zu kommunizieren.“
Großzügig und modern präsentiert sich die Ausstellungsfläche.
Ob To-Do-Apps, KI-Schulungen oder komplexe Planungssoftware: Jedes neue Tool wird sorgfältig geprüft, getestet und ins Team getragen. Schründer bietet regelmäßige Weiterbildungen an und setzt auf eine Kultur des Ausprobierens. Das Ziel ist immer dasselbe: Zeit freischaufeln für das, was Schründer ausmacht – echte Zuwendung. Das nächste große Projekte in der Pipeline, das 2026 realisiert werden soll, ist ein KI-basiertes Warenwirtschaftssystem. Benötigt wird es vor allem für Bettwaren und Bettwäsche. Hinzu kommt der Plan, Gesprächsprotokolle per KI aufzunehmen und daraus direkt To-Do-Listen zu generieren.
Christiane Schründer hat einen klaren Rat für andere Händler: „Beschäftigt euch mit digitalen Tools. Fangt einfach an.“ Wer keine eigene Affinität hat, solle einen Mitarbeiter damit beauftragen. Wichtig sei nur, nicht stehen zu bleiben. Denn wer Digitalisierung und Menschlichkeit nicht als Gegensätze begreift, sondern wie Schründer beides intelligent miteinander verknüpft, schafft ein modernes Kundenerlebnis, das überrascht, begeistert und Vertrauen schafft.

Vorbildliche Digitalstrategie des Jahres 2026