Wörner Raumausstattung GmbH & Co. KG - Vorbildliches Marketing/Werbung 2026
Wörner Raumausstattung, Hamburg
Gestatten, wir sind die Wörners
Mit dem Generationswechsel vollzieht sich bei Wörner Raumausstattung auch eine Veränderung in der Außendarstellung. Die bringt den Charakter des Familienbetriebs jetzt auf den Punkt: wirksam, aufmerksamkeitsstark und vor allem sympathisch. Dafür geht der Heimtex Star 2026 in der Kategorie „Vorbildliches Marketing und Werbung“ ins schwäbische Pfullingen.
Beim Familienbetrieb Wörner Raumausstattung, gegründet 1993 von Helmut und Susanne Wörner, vollzieht sich seit einigen Jahren ein behutsamer Generationswechsel. Die Eltern konnten rechtzeitig die Weichen für ihre Nachfolge stellen – dank des glücklichen Umstands, dass die beiden Söhne Christoph und Stephan Raumausstatter lernen und in den Betrieb einsteigen wollten, ganz aus eigenem Antrieb. Sie interessierten sich schon früh für den kreativen Beruf und wuchsen praktisch in die Firma hinein. Während der Ausbildung – die Lehre absolvierten sie nicht im elterlichen Betrieb, dafür den anschließenden Meister – kristallisierte sich die künftige Aufgabenverteilung der Brüder heraus. Christoph liegt eher das Handwerklich-Praktische, Stephan das Betriebswirtschaftliche, weshalb er auf den Meister den Betriebswirt und ein Masterstudium in Business Management draufsattelte. 2012 übernahmen die beiden Verantwortung in der Firma. Es wurde eine GmbH gegründet mit Christoph, Stephan und Vater Helmut als geschäftsführenden Gesellschaftern.
Wörner Raumausstattung bietet heute die Leistungen eines klassischen Raumausstatters: Neben professionellen Polsterarbeiten werden Bodenbeläge, individuell gefertigte Gardinen und Vorhänge sowie effektiver Sonnen- und Wetterschutz angeboten, dazu kommen Lösungen für eine bessere Raumakustik sowie Insektenschutzsysteme. Das Warensortiment ist im gehobenen mittleren Preissegment positioniert; Hauptlieferanten sind MHZ, Interstil, Herter Parkett, Leiner oder auch Jab Anstoetz. Das gut 110 ㎡ große Ladengeschäft liegt fußläufig vom Zentrum Pfullingens entfernt, Parkmöglichkeiten gibt es vor dem Gebäude. Die Firma ist gut eingeführt in der 20.000 Einwohner zählenden Kleinstadt und im näheren Umkreis. Man kennt sich und ist bekannt – nicht zuletzt auch aufgrund der Tatsache, dass Stephan Wörner im Gemeinderat sitzt.
Sichtbare Entwicklung
Ideale Voraussetzungen also für Christoph und Stephan Wörner, den Betrieb, den beide inzwischen allein führen, nach und nach weiterzuentwickeln. Die Eltern haben sich in den letzten Jahren mehr und mehr aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und treten kürzer. Sie werden sich in absehbarer Zeit komplett aus dem Berufsleben verabschieden. Vater Helmut wird in diesem Jahr 70, die Mutter in drei Jahren. „Dann soll man schon sehen können, dass die Entwicklung bei den Wörners weitergeht,“ sagt Christoph Wörner.
Was den Außenauftritt betrifft, gab es in den letzten Jahren mit der Modernisierung des alten Firmenlogos bereits eine sichtbare Veränderung. Das Dreieck als Kernelement und die Farben wurden – wegen der Wiedererkennung – beibehalten, das Ganze aber neu arrangiert. Jetzt bilden das gelbe Dreieck und die gelbe Schrift auf dem anthrazitfarbenen Grund die gestalterischen Hauptelemente auf den Werbemitteln und den Firmenfahrzeugen.
Blick ins schmucke Ladengeschäft.
Das Firmenlogo ist eine Sache. Die bedeutendere aber ist, dass Außenstehende erkennen sollen, wer hinter einer Firma steht und wofür sie steht. Für ein Familienunternehmen wie Wörner Raumausstattung geht das vergleichsweise einfach, indem man zeigt, wer man ist und was man macht. Aus dieser Überlegung heraus entstanden die verschiedenen Werbemotive wie „Gestatten ? Wir sind die Wörners.“, „Was machen eigentlich die Wörners ?“ oder „Willkommen bei den Wörners.“ Stephan Wörner freut sich: „Als wir damit angefangen haben, bekamen wir viele positive Rückmeldungen. Das Familien-Ding kommt richtig gut an. Immer wieder kommen Leute in den Laden und sagen: ‚Ihr seid also die Wörners!‘“
Gut aufgestellt für die Zukunft
Wer heute wirbt, egal ob fürs Image, um Aufträge oder Mitarbeiter, kommt an Social Media nicht vorbei. Selbstverständlich sind die Wörners auch auf Instagram und Facebook vertreten. Hier bekommen sie als Partner des Fachhandelsrings Unterstützung und können auf verschiedene Dienstleistungen von Agenturen zurückgreifen, wobei sich die Hilfe vor allem auf Kampagnenplanung, Gestaltung und technische Umsetzung der ausgespielten Posts bezieht. Ideen und redaktionelle Inhalte wie Texte und kleine Videos liefert Stephan Wörner. „Wir machen das ganz dosiert und nach aktuellem Bedarf. Für uns ist das ein zusätzlicher Kanal. Man kann auf Social Media ja immer unglaublich viel machen. Aber es muss halt auch vom Aufwand her leistbar sein und zu uns passen“, gibt er aber zu bedenken. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es so, wie wir das machen, funktioniert für unsere Bedürfnisse. Vor allem, was Werbung, Azubi- und Mitarbeitersuche betrifft.“
Damit es in der Kleinstadt jeder weiß, wird der Umzug in das neue Ladengeschäft rechtzeitig angekündigt.
Derzeit scheint alles zu passen, denn das Geschäft läuft gut, der Betrieb hat zuletzt zwei neue Auszubildende gefunden, und auch beim Fachpersonal ist Wörner Raumausstattung gut aufgestellt. Zwei ausgelernte Lehrlinge, darunter eine Kammersiegerin, wurden übernommen und dazu erst kürzlich eine Raumausstattermeisterin, ein Polsterer und Parkettleger eingestellt. „Wir sind gut besetzt, haben genug Aufträge und eine gute Auslastung, so dass wir sagen können, wir lassen es jetzt mal gut sein“, fasst Christoph Wörner die aktuelle Situation zusammen.
Die nächste Veränderung steht an
Trotzdem wird es bei Wörner Raumausstattung keinen Stillstand geben. Denn es steht die nächste sichtbare Veränderung bevor: Der Umzug des Ladengeschäfts in das Haus gegenüber, in dem sich früher ein Busunternehmen befand, und das kürzlich gekauft werden konnte. Damit bietet sich den Wörners die Chance, den Betrieb am Standort in der Kurzen Straße zu bündeln. Denn bislang befinden sich Polsterwerkstatt und Lager an einem anderen Ort in Pfullingen. „Der Umzug bringt natürlich Vorteile“, sagt Christoph Wörner.
Über diese Veränderung informiert das inzwischen stadtweit bekannte Plakat „Willkommen bei den Wörners!“ vor dem künftigen Ladengeschäft. „Das machen wir, um zu vermeiden, dass sich die Pfullinger Sorgen um den Betrieb machen“, schmunzelt Stephan Wörner. „Denn wir werden das Haus mit der Polsterwerkstatt verkaufen. Pfullingen hat zwar 20.000 Einwohner, aber jeder kennt jeden. Deswegen haben wir gesagt: Bevor das im Internet zu lesen ist, muss da drüben das Plakat stehen – damit die Leute wissen, es wird bloß umgezogen.“ Bei der aktuellen Geschäftslage und mit diesen Zukunftsaussichten ist Wörner Raumausstattung weit davon entfernt, dass man sich um den Betrieb Sorgen machen muss. Denn die junge Generation hat noch viel vor.

Vorbildliches Marketing/Werbung des Jahres 2026