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„The Next Level“


Noch größer, noch besser, noch schneller – kurz: „The Next Level“ im Holz- und Bodenbelagshandel hat Toni Grimmeisen mit seinem Familienunternehmen „meinBodenbelag.de“ realisiert. Zwei Jahre Bauzeit, 7 Mio. Invest und jede Menge Eigenleistungen stecken hinter dem Mammutprojekt, das in vielerlei Hinsicht Maßstäbe setzt. Das befand auch die begeisterte Jury und würdigte Grimmeisens Ideen, Mut und Dynamik mit dem dritten Parkett Star.

Manchmal fehlen einem die Superlative – oder sogar generell die Worte. So erging es den Jurymitgliedern, als sie bei ihrer Sitzung für den Parkett Star 2025 die Bewerbungen sichteten und per Video in „The Next Level“ mitgenommen wurden, den Um- und Neubau von „meinBodenbelag.de“ in Neresheim-Elchingen – Stille im Raum, nachdem der Clip beendet war und dann frenetischer Applaus. Und so erging es Parkett Magazin nochmal bei der Besichtigung vor Ort.

Was Toni Grimmeisen und sein Team in dem kleinen Ort im Osten der Schwäbischen Alb auf die Beine gestellt haben, ist spektakulär, einzigartig und wegweisend für den Holz- und Bodenbelagshandel – und besonders effektvoll in der Dunkelheit, wenn die transparenten, beleuchteten Bauten weit hinausstrahlen.

1860 als Zimmerei von Michael Grimmeisen gegründet, hat sich das unverändert familieneigene und -geführte Unternehmen im Laufe seiner 165-jährigen Geschichte immer wieder transformiert. Ein Sägewerk kam hinzu, wurde später zu einem Hobelwerk umfunktioniert, eine Zimmerei, noch später ein regionaler Holzfachmarkt und ein Holzimport angegliedert. 2015 übernahm mit Toni Grimmeisen die sechste Generation das Ruder und wagte den völligen Umbruch und Neuanfang mit einem ganz anderen, innovativen Geschäftsmodell. Im April 2018 startete ein hybrides Konzept, das stationären Handel mit einer imposanten Ausstellung mit einem Online-Shop kombinierte. Und der Erfolg ließ nicht auf sich warten, manifestierte sich in rasantem Umwachstum.
Komplettes ­Betriebsgelände auf 180 Grad gedreht

Aber Toni Grimmeisen ist niemand, der sich auf dem Erreichtem ausruht. Er will immer weiter, lässt sich von Kollegenbetrieben inspirieren und nimmt auch Ideen aus anderen Branchen auf. Schon vier Jahre nach dem Reset fiel die Entscheidung zur Erweiterung. „Die Fläche reichte einfach nicht mehr, um unseren Kunden das zu zeigen, was wir rund um das Thema Böden zeigen wollten.“ Jeder einzelne Bereich wurde unter die Lupe genommen, mit dem Ziel, Standards zu verbessern, Service und Einkaufen zum echten Erlebnis auszubauen. Das Projekt „Next Level“ war geboren.
Anfang 2022 startete das gigantische Bauvorhaben, parallel zum laufenden Geschäftsbetrieb. Bagger und schweres Gerät rückten an. Es wurde eingerissen, eingeebnet, ausgehoben und wiederaufgebaut. Viele Arbeiten führte das Team in Eigenregie aus, was Kosten einsparte. Dennoch belief sich das Invest auf stolze 7 Mio. EUR. Innerhalb von zwei Jahren wurde das komplette Betriebsgelände auf 180 Grad gedreht. Selbst die Infrastruktur wie Wasser, Abwasser und Stromleitungen wurden erneuert – ein echter Kraftakt.

Über 1.000 verschiedene Bodenbeläge auf 3.000 ㎡ Fläche

Der alte Eingang zur Ausstellung wurde abgerissen und nach einer Idee von Toni Grimmeisen durch eine imposante Glasfront ersetzt. Zedernbalken spenden Schatten und sind zugleich eine Reminiszenz an seinen 2001 verstorbenen Vater Anton Grimmeisen, der in der Branche als „Zedern-Papst“ galt. Das große Logo wird nachts beleuchtet.

Die Ausstellung wurde kernsaniert, erneuert und vergrößert. „Bis auf Augenhöhe ist alles neu, einschließlich Wände und Fenster“ , erläutert Grimmeisen beim Rundgang, „darüber alles traditionell und restauriert, zum Beispiel das alte Balkenwerk vom früheren Sägewerk.“ In der 100 m langen und 30 m breiten Halle werden nun über 1.000 verschiedene Beläge gezeigt – mit spezieller Tageslichtbeleuchtung für einen natürlichen Farbeindruck. Die Bodenmuster werden zwei- bis dreimal im Jahr ausgetauscht; die großen sind die Bestseller, alle lagervorrätig. Parkett macht mit 70 % den größten Anteil aus. Dazu kommen über 100 verschiedene ­Optionen an Terrassendielen – Holz, Stein, WPC, BPC – sowie Showmodule für Türen und digital bedruckten Alu-Verbundplatten für die Wandverkleidung oder als Designelement.

Voll digitalisiert und automatisiert

So gut wie alle Möbelstücke wurden selbst entworfen und angefertigt, einschließlich der Kasse mit drei zusätzlichen Beratungsplätzen sowie der Wandtafeln, Regale und Tresen für Zubehör. Alles ist digitalisiert und automatisiert: Beleuchtung, Eingangstüren, Musik, Bildschirme. Im Foyer wird jeder Gast digital begrüßt. Auf der Fläche dienen Flatscreens als Wegweiser und bieten Zusatzinfos. Die Muster sind mit QR-Codes versehen, über die die Kunden auf die jeweilige Produktseite im Online-Shop aufrufen können, dort mehr über den jeweiligen Artikel erfahren und ihn über den Bodenkonfigurator auch virtuell im Raum verlegen können.

Praktische Detailideen mit Mehrwert für die Kunden

Auffällig: die vielen praktischen Detailideen, die Mehrwert für die Kunden generieren. So ist auf einer Sonderfläche Aktionsware verlegt, ein Beamer wirft Infos zum Produkt an die Wand. Anhand von acht Bodenaufbauten mit verschiedenen Bodenbelägen und Dämmunterlagen, geklickt und geklebt, können Geh- und Stehkomfort sowie die Akustik getestet werden. Unterschiedlichste Treppenlösungen sind im Original-Maßstab dargestellt. „Wir fertigen sie individuell nach Kundenwünschen an – übrigens auch für Hersteller“, sagt Toni Grimmeisen und berichtet von steigender Nachfrage. Und in der Exklusivparkett-Abteilung schließlich kann man sich mittels eines Baukastensystems seinen persönlichen Traumboden zusammenstellen.

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Alles neu oder erneuert: In der 100 m langen und 30 m breiten Halle werden über 1.000 verschiedene Bodenbeläge ausgestellt.


In der neuen Lounge laden Schaukelsessel und bequeme Sitzgelegenheiten, ein 100"-TV, Snacks- und Kaffeeautomaten zur entspannten Pause ein. Der Kinderbereich ist zentral platziert, damit Eltern ihre Kinder und umgekehrt gegenseitig im Blick haben können. Auch die Kunden-WCs sind neu und hochwertig gestaltet – und alles darin ist zu kaufen. Das separate barrierefreie WC bietet nicht nur einen Wickeltisch, sondern auch Windeln und Cremes für die kleinsten Gäste – eine Idee von Simone Grimmeisen, selber junge Mutter.

Ständig 100.000 ㎡ Bodenbeläge am Lager

An der Stirnwand schließt sich das große Lagerareal an, auch dies von Grund auf saniert, modernisiert und mit einem 10.000 ㎡ großen Neubau erweitert. Ständig werden über 100.000 m2 Bodenbeläge vorgehalten. Alle bestehenden und neuen Hallen wurden mit Rampen und wetterunabhängig verbunden, RWA-Fenster (Rauch- und Wärmeabzug) in den Dächern montiert und der Brandschutz erneuert.

Auf den Dächern sorgt eine riesige Photovoltaik-Anlage mit 600 kW Leistung für grünen Strom. Ein eigenes Heizkraftwerk, mit Hackschnitzeln betrieben, speist die Heizung. “Wir sind autark, versorgen uns selbst mit Wärme und Strom.“ Im Abhollager wurde ein überdachter und temperierter Drive-In mit Wartestation für B2B- und B2C-Kunden eingerichtet. Künftig wird hier noch eine Wegeführung per Laser installiert.

Hier sind auch die zwei großen Packtische für das Online-Geschäft untergebracht; Bestellungen werden bis morgens 10.00 Uhr gepackt und um 15.00 Uhr von Dachser abgeholt. Die Retourenquote: „Praktisch Null“. An das Kommissionslager schließen sich beheiztes Warenlager und Kaltlager an, wo die Lkw hineinfahren. Auch an die Lkw-Fahrer ist gedacht: Sie können sich in einer eigenen Lounge mit Dusche und Ladestation aufhalten und frisch machen.

Neues Büro: zwei Etagen, viel Glas, viele Benefits für das Team

Sowohl von der Ausstellung aus als auch vom Lager gelangt man über offene Übergänge in den Büroneubau. Das Vorgängergebäude wurde abgerissen und stattdessen ein zweigeschossiger, transparenter, lichtdurchfluteter Kubus mit zwei Etagen und knapp 1.000 ㎡ Fläche errichtet. Eine Fußbodenheizung wärmt die Räumlichkeiten im Winter und kühlt im Sommer.

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Herzstück: das offen gestaltete Büro mit Akustikdecke bildet die Verbindung zwischen Ausstellung und Büroneubau.


Das Büro ist bewusst sehr offen gestaltet, eine Akustikdecke dämmt den Geräuschpegel. Vier zusätzliche Einzelbüros garantieren die dennoch nötige Diskretion in Bereichen wie Buchhaltung oder Einkauf. Leuchtbilder illustrieren die Firmengeschichte.

Ein – natürlich – selbst entworfenes und gebautes Treppenhaus führt in das Obergeschoss mit dem Chefbüro von Toni Grimmeisen, auch Kommandozentrale genannt, einem digitalisierten Besprechungsraum, Dusche – und dem Highlight, einer großzügigen Teamlounge mit Küche, Bar, Chillgelegenheiten, TV, Playstation, Kicker, Massagesesseln und Mitarbeiterspinden. Kleine Besonderheit: Die Spinde sind nicht nummeriert oder beschriftet, sondern mit Fotos personalisiert – wie man auch in der Ausstellung und im Lager auf Monitoren oder auf Plakaten immer wieder auf die Mitarbeiter trifft. Eine schöner Einfall, der das Unternehmen persönlich und sympathisch macht. Eine zusätzliche möblierte Dachterrasse mit Grill, beweglichem Dach und mobilen Wänden rundet das Entspannungsangebot ab.

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73450 Neresheim-Elchingen
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Telefon: 0 73 67/9 60 30
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