Parkett Strehl GmbH - Vorbildliche Parkettpräsentation im Handwerk 2026
Parkett Strehl

Parkett Strehl, Essen

Parkett-El Dorado auf 1.500 ㎡


Nur wenige Verlegebetriebe leben das Thema Holz wie Parkett Strehl: eine weitestgehende Konzentration auf Parkett, sichtbar gemacht durch eine außergewöhnliche Ausstellung. Kunden sollen hier schon im Vorfeld die Wirkung von Parkett erleben, damit sie genau den Boden finden, der zu ihnen passt. Das verdient einen Parkett Star, war sich die Jury einig.

Vis-à-vis der lokalen Feuerwache der Polizei und von McDonalds verbirgt sich in einem kleinen Gewerbegebiet im östlichen Essener Stadtteil Steele in einem schnörkellosen, sachlichen Gebäudeensemble eine der herausragendsten Parkettausstellungen Deutschlands. Auf über 1.500 ㎡ Fläche wird in zahlreichen unterschiedlichen Räumen, auf mehreren Ebenen, in miteinander verbundenen Trakten eine außergewöhnliche Vielfalt an Parkettböden inszeniert: alle Arten von massiv bis mehrschichtig, in verschiedenen Verlegemustern, Formaten, Hölzern, Farben und Oberflächenvarianten.

Schon der großzügige Eingangsbereich mit Sitzecke, Kamin und einigen Wahrzeichen aus der Unternehmenshistorie wie dem von Gründer Karl Strehl sen. handgemalten ersten Firmenschild erinnert an die Lobby eines Luxushotels. Links führen drei, vier Stufen hoch zum Empfang, geradeaus eröffnet sich ein Durchgang, rechter Hand erhebt sich eine Treppe hoch zur Galerie.

Der Besucher schweift durch die weitläufigen Räumlichkeiten, treppauf, treppab – oder mit dem Fahrstuhl, wenn er es bequemer haben möchte – und entdeckt ein wahres Parkett-El Dorado. Die Räume repräsentieren verschiedene Bereiche – Wohnen, Essen, Schlafen, Arbeiten, Kinderzimmer, Büro, Kaminzimmer, Wintergarten – und sind locker möbliert, mit einzelnen Trendteilen von Ikea genauso wie mit edlen Designerstücken. „Wir möchten, dass sich die Kunden wiederfinden können“, sagt Gereon Strehl, der das Unternehmen in dritter Generation führt. „Und wenn sie bei uns ein hochwertiges Möbel oder eine teure Leuchte sehen, die sie auch zuhause haben, wertet das automatisch den Boden auf.“

Der (Parkett-)Boden spielt immer die Hauptrolle

Deko wird sparsam eingesetzt, die Wände sind in dezenten Farben von Farrow & Ball gestrichen, die Fenster schmücken Uni-Vorhänge. Alles ist geschmackvoll, authentisch und funktionsfähig, dient aber letztlich nur dazu, dem (Parkett-)Boden eine Bühne zu bereiten und ihn optimal in Szene zu setzen. Der Boden spielt immer die Hauptrolle.

Auf der untersten Ebene, die jedoch so geschickt ausgestaltet und beleuchtet ist, dass man sich nicht wie im Keller fühlt, werden einige Standardprodukte gezeigt. Im Zwischengeschoss ist in einer Küchensituation mit nobler Bulthaup-Küche eine kleine, feine Vinylabteilung untergebracht. Das ist aber auch das einzige Beiwerk zu dem ansonsten lupenreinen Parkettsortiment, das nur begleitet wird von ergänzendem Zubehör wie Leisten und Verlegewerkstoffen sowie maßgefertigten Treppenlösungen und Holzterrassen.

Parkett Strehl
Der großzügige Eingangsbereich mit Sitzgruppe und Kamin erinnert an die Lobby eines Luxushotels.


Auf kleinen Tafeln finden sich die wesentlichen Informationen zu den Mustern: Parkettart, Material, Sortierung, Abmessungen, Oberfläche, Preis incl. Verlegung. „Wir weisen immer den Komplettpreis aus“, sagt Gereon Strehl, „wir verlegen schließlich auch 97 % unserer Ware.“ Und zwar in der Regel geklebt. „Wir halten nichts vom Klicken. Wer einen hochwertigen Parkettboden kauft, möchte auch lange etwas davon haben.“ Die Preisspanne beginnt bei 70, 75 EUR Einstieg und kann bei exklusiven Manufaktur-Artikeln schon mal einige Hundert EUR erreichen.

Die Hersteller nennt Parkett Strehl auf den Infotafeln nicht, macht aber auf seiner Website keinen Hehl daraus, mit welchen Lieferanten man zusammenarbeitet. Für Parkett sind das die großen Branchenplayer wie die Bauwerk Group, Hamberger Flooring und Kährs genauso wie Hochwert-Spezialisten wie Jaso, Parkett Herter, Mafi, Listone Giordano und Schotten & Hansen sowie namhafte Importeure wie Barth & Co, Thede & Witte. Die Verlegewerkstoffe kommen unter anderem von Bona, Loba, Osmo, Stauf und Woca.

In der Dependance in Düsseldorf betreibt Parkett Strehl einen zweiten Showroom – auf ebenso hohem Niveau wie in Essen, aber mit 201 ㎡ deutlich kleiner und in Produkten und Ambiente auf die dortige Klientel eingestellt.

Hin zum Privatkunden, weg von Großaufträgen

Die Ausstellung ist klar einer der USPs von Parkett Strehl. Ein weiterer USP ist das Team, aktuell zählt es 80 Köpfe. „Unsere Mitarbeiter sind unser kostbarstes Kapital, weil sie sowohl jahrzehntelange Erfahrung als auch die Liebe zur traditionellen Handwerkskunst besitzen“, Gereon Strehl und sein Vater Karl, der die Verantwortung für das Familienunternehmen inzwischen voll an den Sohn übergeben hat.

Hinter allem steht als Fundament des jahrzehntelangen Erfolges die weitestgehende Konzentration auf Parkett. Die Ursprünge von Parkett Strehl datieren zurück bis ins Jahr 1947, als der 17-jährige Ostpreußen-Flüchtling Karl Strehl in Essen strandet und Arbeit bei Parkett-Walter findet. 1955 macht er sich mit 2.000 DM, einer Schleifmaschine und einem Motorrad selbstständig, gewinnt Kunden wie Krupp, Mannesmann und die Stadt Essen, die Jahrzehnte für sichere Umsätze sorgen sollten. Seine Frau Thea unterstützt ihn, 1957 wird sein Bruder Georg sein erster Angestellter und erweist sich als begabt in der Akquise. In den 60er- und 70er Jahren wächst und gedeiht der Betrieb, zieht um, vergrößert.

Die nächste Generation, Karl Strehl jun., setzt ab Mitte der 80er Jahre die Arbeit der Eltern fort. Der Parkettlegermeister und seine Frau Annette expandieren mit einer Niederlassung in Düsseldorf, einer externen PVC-Abteilung und einem separaten Großhandel und stemmen bundesweit Großprojekte. 2014 legen sie mit dem Umbau des Lagers am Ruhrbruchshof 3 die Grundlage für die heutige Ausstellung. Karl Strehl will damit vor allem den privaten Endverbraucher von Parkett überzeugen und unabhängiger von Großaufträgen werden.

Das funktioniert: Private Interessenten lassen sich inspirieren, Bauträger schicken ihre Kunden vorbei. Die Baustellen konzentrieren sich jetzt auf das lokale und regionale Umfeld, das genügend Potential biete: „9 Mio. Menschen leben in einem Umkreis von 50 km um Essen.“ Allein Essen selbst zählt selbst 600.000 Einwohner und beherbergt Großkonzerne wie Thyssen Krupp, EON und Aldi Nord. In der Stadt ist Parkett Strehl tief verankert und gut vernetzt. „Wir sind durch und durch Essener“, sagt Gereon Strehl. Rund 60 % des Geschäftes entfallen aktuell auf Privatkunden, 40 % auf das Objekt.

Das mittlere von drei Kindern sammelt wie sein Vater früh Erfahrungen in der Firma und bessert dort schon mit 13 Jahren sein Taschengeld auf. Nach einer kaufmännischen Lehre beginnt auch er eine Ausbildung zum Parkettleger im Betrieb. Die ist für ihn unabdingbar, „sonst weiß man nicht, wovon man spricht.“ Parallel dazu absolviert er ein Studium für Wirtschaftsrecht. 2016 erwirbt Gereon Strehl den Meisterbrief.

Parkett Strehl
Große Bodenflächen statt kleiner Mustertafeln: So kommt Parkett voll zum Wirken.


Heute ist er nicht nur Geschäftsführer, sondern auch zu 100 % Inhaber des Unternehmens mit den beiden Geschäftszweigen Verlegung und Großhandel und drei Standorten – zwei in Essen und dem Showroom in Düsseldorf.

Konsequente Spezialisierung auf Parkett

Dabei hält Gereon Strehl die konsequente Spezialisierung auf Parkett aufrecht: „Wir können verlegen, schleifen, ölen, lackieren und haben noch einige andere Kompetenzen, aber wir wollen nicht morgen eine Tür einbauen und übermorgen Akustikpaneele montieren, das ist einfach nicht unser Kerngeschäft“, sagt er bestimmt. „Wenn ein Parkettleger den ganzen Tag Parkett legt, schafft er eine gesunde Menge. In neue Themen muss er sich erst einarbeiten, da kann er gar nicht die gleiche Leistung erbringen.“ Lässt er damit nicht Geschäftsfelder liegen, die Zusatzumsatz versprechen  ? „Solange wir mit Parkett und Vinyl zurechtkommen, fangen wir nichts Neues an“, wehrt der Unternehmer ab. „Wir sind nicht primär auf Wachstum bedacht, sondern zufrieden mit dem, was wir haben und wollen dieses Niveau solide halten. Uns ist vielmehr wichtig, unsere Mitarbeiter gut zu vergüten, einen partnerschaftlichen Umfang mit ihnen und ein gutes Betriebsklima zu pflegen.“

Kaufmännische und handwerkliche Welt verbinden

Die Kombination aus handwerklichem und kaufmännischem Hintergrund sieht Gereon Strehl klar als Vorteil, weil dann der Fokus nicht zu einseitig auf dem Handwerk liege. Für ihn ist etwa ein geschickter Einkauf ebenfalls wesentlich für den Erfolg. Als Handwerksbetrieb ist er auch in der Innung organisiert und engagiert sich als Vorstandsmitglied in der Innung Düsseldorf. Dort fühlt er sich bestens aufgehoben: „Wir sind eine gute Innung mit vielen jüngeren Leuten, das macht sehr viel Spaß.“ Und die Innung biete einen klaren Mehrwert, allein schon für das Netzwerken: „Der Austausch funktioniert viel besser, man bekommt Anregungen, Ideen und auch mal Hilfestellung.“

Parkett Strehl GmbH

Vorbildliche Parkettpräsentation im Handwerk des Jahres 2026
Parkett Strehl GmbH
Ruhrbruchshof 3
45276 Essen-Steele
eMail: info@parkett-strehl.de
Internet: www.parkett-strehl.de
Telefon: 02 01/50 22 50
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