HR Treppenbau GmbH - Vorbildliche Parkettvermarktung 2026
HR Treppenbau, Dorsten
Konsequente Ausrichtung auf digitale Treppentechnik
Wolfgang Rößing und Ralf Haselhoff entwickeln ihr System für maßgefertigte, bodengleiche Stufen fachtechnisch und konzeptionell kontinuierlich weiter – und empfehlen sich damit über die Region hinaus beim bodenlegenden Handwerk als zukunftsorientierter Partner für digitale Treppentechnik. Diese konsequente Spezialisierung würdigt die Jury mit dem Parkett Star-Sonderpreis.
Der handwerklich geprägte, digital aufgestellte Betrieb von Wolfgang Rößing und Ralf Haselhoff ist mit maßgefertigten Treppenlösungen aus Parkett und neuerdings auch aus Vinylbelägen primär im B2B-Geschäft in der Region und darüber hinaus erfolgreich. Dabei waren die beiden Unternehmer in den Anfängen ihrer Selbständigkeit eher zufällig zu ihrer heutigen Profession gekommen – die Beharrlichkeit eines Kunden hatte sie vor rund 17 Jahren auf die Stufe gebracht. Seither entwickeln die Tischler ihre Kompetenz mit Präzision, moderner Technik und individuellen Handwerkslösungen stetig weiter. Zwei Umzüge und vor zwei Jahren die Umfirmierung von „Haselhoff und Rößing Bauelemente“ in „HR Treppenbau“ waren wichtige Schritte in der Professionalisierung und langfristigen Ausrichtung des Unternehmens, sagen die gleichberechtigten Geschäftspartner, die schon seit Schülertagen ihre Freundschaft und ihre Begeisterung für das Arbeiten mit Holz verbindet. Ziel der Neuausrichtung war es, sich klar zum Treppenbau zu bekennen.
In der mittelständischen Tischlerei widmet sich ein engagiertes Team von zurzeit sieben Mitarbeitern dem Bau individueller Treppensysteme. „Wir haben uns erfolgreich spezialisiert und sind in der Nische breit aufgestellt. Jetzt geht es darum, das Spektrum weiter auszubauen und mit unserem System auch überregional weiter zu wachsen“, erklärt Ralf Haselhoff beim Besuch am Firmensitz in Dorsten Lembeck. „Dafür richten wir uns gerade neu aus, gehen zukunftsorientiert auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach vorne, immer mit dem Wissen, mit beiden Beinen auf dem Boden zu stehen“, ergänzt Wolfgang Rößing. „Wir wollen Parkett- und Bodenlegerbetriebe für uns gewinnen, ihnen unsere Systeme an die Hand geben und ihnen teilweise auch die Angst nehmen, technische Fehler zu machen.“ Mit ganzheitlichem Ansatz stellt HR Treppenbau seinen B2B-Kunden für deren Endkundenberatung im Showroom hochwertige Präsenter zur Verfügung, informiert über die individuellen Möglichkeiten der Treppenlösungen und schult Handwerker in der Montage ihrer Produkte. „Um einen professionellen individuellen Treppenbau kommt aus meiner Sicht auf Dauer kein Verlegebetrieb mehr drum herum“, ist Haselhoff überzeugt. „Die Endkunden fragen einheitliche Böden und Treppen nach – dieser Trend wird sich künftig fortsetzen.“
Hohe Gestaltungsfreiheit dank individueller Fertigung
Über den Aufbau von Partnerschaften mit Handwerkskunden hinaus setzt HR Treppenbau auch auf Präsenz in den Social-Media-Kanälen: Auf Facebook und Instagram geben die Spezialisten regelmäßig Einblicke in anspruchsvolle Projekte und informieren über aktuelle Weiterentwicklungen ihrer Treppenlösungen. Denn ob gewendelte Treppe mit ungeraden Geometrien im Jugendstil-Albau, moderne Metallholm-Konstruktion im Einfamilienneubau oder hochbelastbare Aufgänge in öffentlichen Gebäuden – so unterschiedlich wie die Aufträge und Einbausituationen sind auch die immer neuen Aufgaben, die es individuell zu lösen gilt. „Zurzeit entwickeln wir Fertigungslösungen für fugenlos abgewinkelte, bodengleiche Vinylbelagsstufen“, führt Haselhoff ein Wachstumsfeld mit Potenzial an. Bodenplanken unterschiedlichen Aufbaus werden mittels Wärme und CNC-Einfräsen spannungsfrei gebogen, so dass Treppendesigns ohne Profile realisierbar sind. Tests mit verschiedenen Designbelagstypen sind vielversprechend, konstatiert der Fachmann.
Ralf Haselhoff und Wolfgang Rößing bauen bundesweit Handwerker-Schulungen für ihr System auf, auch Kurse am Firmensitz sind geplant.
In der Projektabwicklung bringt die enge Zusammenarbeit mit den Fachbetrieben aus dem bodenlegenden Handwerk etliche Vorteile mit sich. „Diese Partnerschaften sind ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells und ermöglichen eine professionelle, effiziente Umsetzung von Treppenprojekten – von der Planung bis zur Montage“, betont Rößing. Es müssen keine Kompromisse durch vorgefertigte Systeme gemacht werden und HR Treppenbau gewährleistet durch die zentrale Fertigung eine hohe Qualität und Maßgenauigkeit der Stufen. Jede Treppe wird projektbezogen geplant und gefertigt, individuelle Kundenwünsche – zum Beispiel spezielle Kantenprofile, Setzstufen oder individuelle Optiken – sind umsetzbar. „Mit dieser Individualität bieten wir hohe Gestaltungsfreiheit und Qualität, sowohl für Endkunden als auch für Partnerbetriebe des bodenlegenden Handwerks.“
Sobald das Stufendesign geklärt ist und alle Vorarbeiten inklusive Aufmaß ausgeführt wurden, produziert die Tischlerei die Stufen aus dem vom Kunden angelieferten Material. Maßgenau und individuell an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. „Sorgfältige Vorarbeiten sind unabdingbar, alles muss exakt ausgemessen sein, denn nach der Fertigung kommen wir praktisch mit dem fertigen Produkt zum Kunden und setzen es in einem Teil ein“, sagt Haselhoff. Das gehe dann schnell, meistens an einem Tag, so dass andere Gewerke zügig weiterarbeiten können. Dem Systemgedanken folgend fertigt die Tischlerei darüber hinaus auch andere Produkte aus Parkett, zum Beispiel breite Sitzfensterbänke mit individueller Oberfläche.
Digitale Kompetenz ist Teil des Spezialistentums
Für die bei allen Produkten geforderte Präzision kommt die hohe digitale Kompetenz von HR Treppenbau ins Spiel. „Ohne das digitale Aufmaß in Kombination mit unserem fachtechnischen Know-how wären wir in der Konstruktion von Treppen nicht da, wo wir heute sind“, stellen die Spezialisten fest. Das digitale Messverfahren spart bei der Auftragsabwicklung nicht nur viel Zeit und Aufwand, durch den Wegfall manueller Prozesse werden auch Fehlerquellen reduziert. „Wir bieten das digitale 3D-Aufmaß deutschlandweit zu einem fairen Preis an“, erklärt Rößing, „das wird dann durch einen Dienstleister ausgeführt; in Nordrhein-Westfalen sowie in speziellen Fällen erstellen wir es aber auch selbst.“
Für die geforderte Präzision kommt die hohe digitale Kompetenz von HR Treppenbau zum Zuge.
Im praktischen Handling wird die Treppensituation vor Ort zunächst zwei- bzw. dreidimensional exakt erfasst. Die verwendete Hard- und Software von Leica kann dabei direkt mit dem iPad verbunden werden, so dass alle Messpunkte sichtbar, nachvollziehbar und digital bearbeitbar sind. Die Ausrüstung mit einem 2D-Messgerät, also mit der Ansicht nur von oben, stellt HR Treppenbau den Handwerkskunden zur Verfügung, die selbst messen wollen und die erfassten Daten dann für die zentrale Fertigung in der Tischlerei übermitteln. „Damit haben wir alle Konturen, die wir zusammen mit den Parkettmaßen benötigen, um das passende Treppensystem in unserer CNC-Anlage exakt fräsen zu können.“
Um den Parkett- und Bodenlegern den Umgang mit der Messtechnik sowie den fachgerechten Einbau der maßgefertigten Treppen zu vermitteln, haben Wolfgang Rößing und Ralf Haselhoff mit dem Aufbau bundesweiter Schulungen begonnen. Viele Fachbetriebe aus ganz Deutschland haben die Praxiskurse in Hannover und München schon genutzt. Künftig sollen regelmäßige Schulungsangebote am Firmensitz in Dorsten dazu kommen. Mit diesem besonderen Konzept positioniert sich HR Treppenbau beim bodenlegenden Handwerk als zukunftsorientierter Partner für digitale Treppentechnik.

Vorbildliche Parkettvermarktung des Jahres 2026