16.03.2026 - BTH Heimtex

Möbelhandel 2025 mit leichten Einbußen

Schwacher Wohnungsbau, allgemeine wirtschaftliche Verunsicherung, steigende regulatorische Anforderungen - der BVDM Handelsverband Möbel und Küchen spricht in seiner Bilanz für 2025 von weiterhin herausfordernden Rahmenbedingungen. Dementsprechend fällt auch die Einschätzung des IFH Köln aus, nach der sich das Marktvolumen im Möbelhandel (ohne Elektrogeräte) gegenüber 2024 um rund 1 % auf 25,4 Mrd. EUR verringert hat. Polstermöbel sowie der Bereich Matratzen (einschließlich Rahmen und Lattenroste) schnitten mit einem Minus von jeweils gut 2 % noch etwas schlechter ab.

"Schaffen Politik und Wirtschaft stabile und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen, gewinnt der Wohnungsbau wieder Dynamik und kehrt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher zurück, kann der Möbelhandel vorsichtig optimistisch auf 2026 blicken", so die Einschätzung von BVDM-Präsident Dirk Tesch, der gleichzeitig zu bedenken gibt: "Die Branche ist gefordert, ihre eigenen Potenziale konsequent zu nutzen - sei es durch Digitalisierung, die Weiterentwicklung von Sortiment und Service oder durch nachhaltige und innovative Angebote - um bei steigender Nachfrage bestens aufgestellt zu sein."
Möbelhandel 2025 mit leichten Einbußen
Foto/Grafik: BVDM
BVDM-Präsident Dirk Tesch: "Die Zahlen zeigen deutlich, dass sich der Möbelhandel weiterhin in einem anspruchsvollen Marktumfeld bewegt."