Bembé: Deutlicher Umsatzrückgang 2025, Verlegekapazitäten angepasst
Bembé Parkett schließt das Geschäftsjahr 2025 mit Umsatzerlösen in Höhe von 67,1 Mio. EUR ab und bleibt damit rund 12 % hinter dem Vorjahr zurück. Gleichzeitig konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,6 Mio. EUR (-47,6 %) erwirtschaftet werden. Sowohl die Auftragseingänge als auch die Auftragsbestände lagen auf dem noch immer schwachen Niveau der beiden Vorjahre, heißt es im Jahresabschluss von Deutschlands größtem Parkettverleger. Entsprechend abgeschmolzen war der Baustellenbestand beim Start in das Geschäftsjahr. Trotz des vorab erwarteten Umsatzrückgangs habe das Unternehmen weitgehend unter Vollauslastung agiert. Die Verlegekapazitäten sind auf die veränderte Marktlage angepasst worden.
Das Unternehmen mit Sitz in Bad Mergentheim ist bundesweit mit 45 Vertriebsbüros in der Verlegung von Parkett für Objekt- und Privatkunden tätig. Darüber hinaus wird eine Massivparkettproduktion in Polen betrieben. Die Zahl der Beschäftigten lag 2025 durchschnittlich bei 448 Mitarbeitenden zuzüglich 95 Auszubildenden.
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Bauwerk Group: Müller steigt auf, Baumann verantwortet Schweiz

Zum 1. August 2026 übernimmt Guido Müller bei der
Bauwerk Group als Chief Sales Officer (CSO) und Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für den weltweiten Vertrieb und die Geschäftsentwicklung. Sein Vorgänger Samuel Vonrüti verlässt den Parketthersteller. Müller ist seit 1998 für die Unternehmensgruppe tätig, hat verschiedene leitende Funktionen bekleidet und verantwortete zuletzt als Vice President Sales die Märkte Deutschland, Österreich und Osteuropa.
In seiner neuen Position wird er unter anderem unterstützt von Marcus Baumann als Sales Director Switzerland. Der Neuzugang bringt Vertriebserfahrung aus Führungspositionen im Bereich Haushaltswaren bei unter anderem Electrolux und Wesco mit.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenEgger Gruppe: Bodenbeläge weiterhin unter Druck

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz blickte die
Egger Gruppe auf den Abschluss ihres Geschäftsjahres 2025/2026 (30. April) zurück. Im Segment Building Products, zu dem auch die Sparte Fußbodenbeläge mit Schwerpunkt Laminat gehört, blieb die Geschäftsentwicklung herausfordernd. Zwar konnte der Segmentumsatz leicht um 1,2 % auf 714,0 Mio. EUR gesteigert werden, das EBITDA lag mit -3,1 Mio. EUR jedoch erneut im negativen Bereich. Als wesentliche Belastungsfaktoren nennt Egger die schwache Baukonjunktur und die dadurch anhaltend geringe Nachfrage nach Bodenbelägen. Das Segment trug 15,8 % zum unkonsolidierten Gesamtumsatz der Gruppe bei.
Auf Konzernebene konnte der österreichische Holzwerkstoffhersteller das Geschäftsjahr dennoch stabil abschließen. Der Umsatz stieg um 3,4 % auf 4,26 Mrd. EUR, das EBITDA blieb mit 541,8 Mio. EUR nahezu auf Vorjahresniveau.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWeinig verschlankt Vorstandsstruktur

Im Rahmen der laufenden Restrukturierung verkleinert die
Weinig-Gruppe ihren Vorstand von drei auf künftig noch zwei Mitglieder. Dr. Georg Hanrath legt sein Mandat als Technikvorstand mit Wirkung zum 31. Juli 2026 nieder, teilt das Unternehmen mit. Seine bisherigen Aufgaben seien innerhalb der Organisation neu geordnet worden. Der Vorstand des Herstellers von Holzbearbeitungsmaschinen besteht damit künftig aus dem Vorstandsvorsitzenden Gregor Baumbusch (CEO) und dem Finanzvorstand Michael Amann (CFO). Ziel des Weinig-Transformationsprogramms ist es, durch vereinfachte interne Abläufe, gebündelte Verantwortlichkeiten und beschleunigte Entscheidungswege die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe zu stärken und eine Grundlage für profitables Wachstum zu schaffen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenForbo Flooring Systems: Wachstum in Lokalwährungen
Umsätze in Höhe von 370,4 Mio. CHF (398,3 Mio. EUR) bilanziert
Forbo in der Sparte Flooring Systems im ersten Halbjahr 2026, gleichbedeutend mit einem leichten Rückgang von 1,2 %. In Lokalwährungen haben die Schweizer um 2,2 % zugelegt, wobei 2,0 % auf Preissteigerungen entfallen. Das EBIT des Konzernbereichs sank auf 33,7 Mio. CHF (-10,6 %).
Als "weiterhin herausfordernd" werden im Zwischenbericht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa bezeichnet. Positiv auf die Umsätze wirkten sich in Südeuropa Förderprogramme der Europäischen Union aus, während in Frankreich, dem größten Markt für Flooring Systems, die öffentliche Bautätigkeit insbesondere im Bildungs- und Gesundheitswesen schwach blieb. In der Region Amerika, die weiterhin von erheblicher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sei, ging die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum verzeichnete Forbo Flooring Systems hingegen ein starkes Wachstum.
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Sonnhaus ordnet Deutschlandgeschäft neu - Vertrieb bleibt bestehen
Die
Sonnhaus Deutschland GmbH wird im Zuge einer strategischen Neuausrichtung liquidiert. Dabei handelt es sich nach Angaben des Großhändlers ausdrücklich nicht um eine Insolvenz, sondern um eine kontrollierte Abwicklung. Die Geschäfte in Deutschland werden künftig von der österreichischen
Sonnhaus-Zentrale in Wels geführt. Der Standort in Deutschland, der Vertrieb, Außendienst und Verkaufsinnendienst bleiben unverändert bestehen, ebenso die Betreuung der deutschen Kunden. Lediglich die Logistik wird in Wels gebündelt; das deutsche Lager wird geschlossen.
"Die Umstrukturierung dient ausschließlich der logistischen Zentralisierung und soll unsere Prozesse effizienter machen. Für unsere Kunden bleibt Sonnhaus in Deutschland weiterhin der gewohnte Ansprechpartner", erläutert Christian Baumann, der den Prozess als Liquidator begleitet, auf Anfrage von BTH Heimtex. Der Großteil der Beschäftigten wird übernommen; betroffen sind vor allem Lager- und Logistikfunktionen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenDeutsche Messe: Neue Aufgabe für Reich

Arno Reich, seit 2021 bei der
Deutschen Messe als Geschäftsbereichsleiter unter anderem für die
Domotex-Formate verantwortlich, wurde zum 1. Juli 2026 die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Global Business Development innerhalb des Geschäftsbereichs New and Global Business Development übertragen. In seiner neuen Funktion verantwortet der 55-Jährige die strategische Weiterentwicklung des internationalen Geschäfts der Hannoveraner Messegesellschaft. Zugleich bleibt Reich Geschäftsführer der Tochtergesellschaften Hannover Fairs International und Hannover Milano Global Germany, die die internationalen Beteiligungen der Deutschen Messe steuern.
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