Tarkett-Gruppe: Starkes Umsatzwachstum
Die
Tarkett-Gruppe mit Hauptsitz in Frankreich und 34 Werken weltweit hat ihren Geschäftsbericht zum ersten Halbjahr 2022 veröffentlicht. Die Einnahmen stiegen um 24 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; sie belaufen sich auf 1.564 Mio. EUR. Hierzu trugen vor allem die Verkaufspreiserhöhungen bei, außerdem die gesunde Entwicklung bei den Sportbelägen und der im Vergleich zum Euro starke Dollar. Das bereinigte EBITDA beträgt rund 126 Mio. EUR und damit 8,1 % des Umsatzes. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum betrug das bereinigte EBITDA 113 Mio. EUR und machte 8,9 % des Umsatzes aus.
Die beispiellos starke Inflation schlägt sich in den hohen Beschaffungskosten nieder (+161 Mio. EUR); diese konnten jedoch vollständig durch Verkaufspreiserhöhungen aufgefangen werden. Der Reingewinn beträgt 12,6 Mio. EUR; im ersten Halbjahr 2021 waren es noch 0,3 Mio. EUR. Ein einmaliges Sparmaßnahmenpaket ist geplant, um der voraussichtlich geringeren Nachfrage im zweiten Halbjahr 2022 zu begegnen.
Im EMEA-Raum beläuft sich das bereinigte EBITDA der Tarkett-Gruppe auf rund 54 Mio. EUR (H1 2021: 59 Mio. EUR) bei 487 Mio. EUR Umsatz. Während hier der Commercial-Bereich wegen der dynamischen Entwicklung im Office-Segment zulegen konnte, war der Wohnbereich rückläufig.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHomag-Finanzvorstand Gausepohl verlängert Vertrag bis 2026

Der Homag-Aufsichtsrat hat den Vertrag mit Finanzvorstand Rainer Gausepohl (Foto) vorzeitig bis Ende Februar 2026 verlängert. Der 50-Jährige gehört neben dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Daniel Schmitt und Dr. Sergey Schwarz dem dreiköpfigen Vorstand des Unternehmens seit Februar 2020 an. Der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Federer wertet die Vertragsverlängerung als "wichtiges Signal dafür, dass das Umsatzwachstum von
Homag auch weiterhin von einer kontinuierlichen Optimierung der Strukturen und Prozesse im Unternehmen flankiert wird".
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBASF: Umsatz im zweiten Quartal 2022 um 16,3 Prozent gesteigert
Trotz anhaltend hoher Rohstoff- und Energiepreise hat der Chemiekonzern
BASF im zweiten Quartal 2022 erneut ein starkes Ergebnis erzielt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal steigerten die Ludwigshafener ihren Umsatz um 3,2 Mrd. auf 23 Mrd. EUR. Dies entspricht einer Steigerung von 16,3 %. Ausschlaggebend hierfür waren deutliche Preiserhöhungen, die das Unternehmen in nahezu allen Segmenten umsetzen konnte.
Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 34 Mio. auf 2,4 Mrd. EUR. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA) stieg im zweiten Quartal 2022 um 76 Mio. auf 3,3 Mrd. EUR und das EBITDA um 197 Mio. auf 3,4 Mrd. EUR.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAnker: Werner Heer wieder Allein-Geschäftsführer

Seit Anfang Juli 2022 ist Werner Heer (Foto) erneut alleiniger Geschäftsführer bei
Anker. In der Zeit von Januar 2019 bis Juni 2021 war er bereits in dieser Funktion für den Hersteller textiler Beläge tätig. Herr kennt das Unternehmen außerdem aus seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Anker-Beirats. Er löst Dirk Boll an der Unternehmensspitze ab, der seit Juli 2021 die Geschicke des Anbieters gelenkt hat. Boll möchte sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen stellen, teilte Anker mit.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSika mit Rekordwerten im ersten Halbjahr 2022
Bauchemie-Konzern
Sika hat im ersten Halbjahr 2022 ein weiteres Rekordresultat erzielt. Der Umsatz konnte deutlich auf rund 5,25 Mrd. CHF (ca. 5,35 Mrd. EUR) gesteigert werden (+18 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021). In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 19,5 %. Der Betriebsgewinn (EBIT) erhöhte sich um 22,7 % auf 841,9 Mio. CHF. Hierbei wirkte sich unter anderem der Verkauf des europäischen Geschäfts mit Industriebeschichtungen positiv aus. Die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) erzielte eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 12,9% (Vorjahr: 24,1%). Nach einem zweijährigen deutlichen Wachstum im Distributionshandel aufgrund verstärkter Renovierungsaktivitäten, stellte sich in diesem Segment eine Normalisierung ein.
Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet Sika, die Umsatzgrenze von 10 Mrd. CHF erstmals zu übertreffen. Bei der geplanten Übernahme der
MBCC Group (ehemaliges
BASF-Bauchemiegeschäft mit den Marken
PCI und Thomsit) sind die Schweizer überzeugt, alle erforderlichen Genehmigungen zeitnah zu erhalten. Der Abschluss der Akquisition ist gegen Ende 2022 geplant.
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Akzo Nobel: Bereinigter Umsatz legt um 10 Prozent zu
Der niederländische Farbenkonzern
Akzo Nobel, zu dem die Profimarken Sikkens und Herbol gehören, hat das zweite Quartal 2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum mit einem deutlichen Umsatzplus abgeschlossen. Der Umsatz stieg um rund 14 % auf 2,86 Mrd. EUR. Währungsbereinigt liegt der Zuwachs bei 10 %. Gleichzeitig ging das bereinigte EBIT um 26 % von 335 Mio. EUR auf 249 Mio. EUR zurück und liegt damit unter den Erwartungen des Konzerns.
Nach Angaben von CEO Thierry Vanlancker haben die Volumina das Vor-Corona-Niveau des zweiten Quartals 2019 erreicht - trotz des zweimonatigen Corona-Lockdowns in China und einem Lagerabbau von dekorativen Farben in den europäischen DIY-Kanälen.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenSommer Nordstil startet am Samstag
Mehr als 640 Aussteller aus Deutschland, den Niederlanden und Skandinavien präsentieren vom 23. bis 25. Juli 2022 ihre aktuellen Sortimente auf der
Sommer Nordstil in Hamburg. Damit liegt die Teilnehmerzahl mehr als 20 % über der Sommer-Messe 2022. "Die Resonanz ist großartig. Das Angebot wird extrem spannend. Wir haben neue Anbieter und tolle Marken dabei, aber auch Wiederkehrer, die schon lange nicht mehr an regionalen Plattformen teilgenommen haben", so Susanne Schlimgen, Leiterin der Nordstil. Die Ausstellung erstreckt sich über acht Hallen. Der Bereich Stil & Design findet in den Hallen A3 und A4 statt, ebenfalls in Halle A 4 und zusätzlich in A1 liegt der Fokus auf Haus & Garten.
Zudem ist ein Rahmenprogramm in Form von Sonderarealen und Vorträgen Teil der Messe. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause findet das Nordstil Forum wieder statt. An allen drei Messetagen bietet es in Halle B1.0 Antworten auf Fragen wie: Welche Digitalstrategien sind Erfolg versprechend? Oder wie können Produktinszenierung am Point of Sale optimiert werden? Passend ergänzt wird das Nordstil Forum durch Trendtische, die in unmittelbarer Nähe platziert sind.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenWego übernimmt Thermodämm
Wego Systembaustoffe hat rückwirkend zum 1. Januar 2022 alle Gesellschaftsanteile des Großhändlers
Thermodämm aus dem bayerischen Elsenfeld erworben. Mit der Übernahme stärke Wego seine Position im Bereich der Bodensysteme und vor allem die Abdeckung im süddeutschen Raum, teilt der Baustoffhändler mit. Damit wachsen die Möglichkeiten einer erfolgreichen Marktbearbeitung bei Themen wie Niedrigenergie-Heizsysteme, energieeffiziente Raumklimatisierung und Nachhaltigkeit durch Recycling von Baustoffen. Thermodämm wurde 2002 in Elsenfeld gegründet und ist auf Bodensysteme, Heizestriche sowie Dämmsysteme rund um den Hochbau spezialisiert.
Thomas Glaser (Foto), bisheriger Thermodämm-Hauptgesellschafter, wird als Produktmanager Heiz- und Kühlböden die Wego-Kompetenz in Süddeutschland weiter ausbauen. Der weitere Gesellschafter Manfred Wetzelsberger geht zum 31. Juli in den Ruhestand. Florian Christ, bisher ebenfalls Thermodämm-Gesellschafter, übernimmt zusammen mit dem Wego-Niederlassungsleiter Hanau, Salvatore Smiraglia, die operative Führung des Teams am Standort Elsenfeld.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHerotec: Startschuss für Kompetenzzentrum in Ahlen
Ende Juni 2022 fiel der Startschuss: Fußbodenheizungshersteller
Herotec und seine Tochtergesellschaft Electrical Heating Concepts (EHC) agieren nun gemeinsam vom Unternehmensgelände "Am Bosenberg" in Ahlen aus. Dort etablieren Herotec und EHC ein Kompetenzzentrum für wassergeführte und elektrische Fußbodenheizungen. Diese werden jetzt unter optimalen Bedingungen entwickelt, produziert und ausgeliefert, teilt der Hersteller aus Nordrhein-Westfalen mit. Der Umzug von EHC von Oberhausen nach Ahlen komplettiere und verbinde die Kompetenzen beider Unternehmen.
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