Großhändler Headlam rutscht ins Minus
Der britische Bodenbelagsgroßhändler
Headlam Group vermeldet für 2024 ein Umsatzminus von 9,7 % auf 593,1 Mio. GBP (706,2 Mio. EUR). Der Rückgang fiel bei den europäischen Tochtergesellschaften in Frankreich und den Niederlanden (67,4 Mio. GBP, -14,9 %) höher aus als auf dem heimischen Markt (525,7 Mio. GBP, -8,9 %). Die Kombination aus gesunkenen Umsätzen und gestiegenen Kosten hat zu einem Verlust vor Steuern in Höhe von 34,3 Mio. GBP geführt; 2023 wurde noch ein Gewinn von 11,0 Mio. GBP ausgewiesen.
Auch in den ersten beiden Monaten 2025 hielt der negative Umsatztrend noch an, er hat sich mit -6 % aber verlangsamt.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenAußenliegender Sonnenschutz: Schwacher Markt in Österreich
Das zweite Jahr in Folge geschrumpft ist 2024 der Markt für außenliegenden Sonnenschutz in Österreich. Nach einem Minus von 10,9 % in 2023 ging der Umsatz laut Branchenradar.com Marktanalyse nochmals um 7,0 % auf aktuell 232,8 Mio. EUR zurück. "Dabei hätte es noch schlimmer kommen können", meint Geschäftsführer Andreas Kreutzer und bezieht sich auf ein Plus von 2,7 % im Sanierungsmarkt, das die Entwicklung gedämpft hat: Bei rund jedem zweiten getauschten Fenster sei auch außenliegender Sonnenschutz montiert worden. Das Geschäft im Neubau schrumpfte hingegen um 12,0 %; besonders schwach war der Wohnungsneubau.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenHomag Group: Umsatz im Minus, EBIT halbiert, aber Auftragseingang stabilisiert
Der Auftragseingang der
Homag Group stabilisierte sich 2024 mit 1,36 Mrd. EUR knapp auf dem Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand hat sich auf 781 Mio. EUR reduziert, was sich in einem Umsatzrückgang von 13 % auf 1,4 Mrd. EUR widerspiegelt. Das EBIT vor Sondereffekten hat sich mit 50,8 Mio. EUR mehr als halbiert (129,7 Mio. EUR), liegt aber "mit den erzielten Einsparungen am oberen Ende der eigenen Erwartungen", wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt betont. In Schopfloch rechnet man frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2025 mit einer Nachfragebelebung und erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz auf Vorjahresniveau.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenTeba verbessert operatives Ergebnis
Angesichts von 34,8 Mio. EUR (-6,4 %) hat
Teba zwar die eigenen Umsatzziele für das Geschäftsjahr 2023 verfehlt. Aber durch die deutliche Reduzierung der Personal-, Verpackungs- und Frachtkosten sowie einen 'stringenten Umgang mit Produkt- und Werbebudgets" ist es dem Konfektionär von Sonnen- und Insektenschutz gelungen, das operative Ergebnis signifikant auf 1,9 Mio. EUR (+40,5 %) zu verbessern, wie dem Geschäftsbericht im Unternehmensregister zu entnehmen ist.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenBelysse raus aus den roten Zahlen
Belysse meldet für 2024 einen Umsatz von 280,4 Mio. EUR und hat damit gegenüber dem Vorjahr 6,8 % verloren. In Europa gingen die Einnahmen des Herstellers textiler Bodenbeläge auf 125,9 Mio. EUR (-10,2 %) zurück. Die Verkaufspreise seien zwar stabil, aber die Nachfrage speziell aus dem Wohnbereich weiterhin schwach. In den USA (Bentley Mills) fielen die Einbußen mit 3,9 % auf 154,5 Mio. EUR geringer aus, bedingt durch niedrigere Absatzmengen im ersten Halbjahr.
Trotz des Umsatzrückgangs ist es den Belgiern gelungen, das bereinigte EBITDA auf 42,2 Mio. EUR (+26,0 %) zu erhöhen und sich aus den roten Zahlen zu kämpfen. Nach einem Jahresverlust von 11,1 Mio. EUR im Jahr 2023 bilanziert Belysse nun einen Überschuss von 10,6 Mio. EUR.
Der SN-Home Newsletter: Hier kostenlos anmeldenXXXLutz fixiert Übernahme der polnischen BRW Group
Im Juli 2022 stieg die
XXXLutz-Gruppe mit 50 % bei dem polnischen Möbelhändler und -produzenten Black Red White Group (BRW Group) ein. Nun übernimmt der österreichische Konzern die restlichen 50 %. Die BRW Group betreibt unter anderem 82 eigene Filialen, ein Netzwerk von rund 300 Vertriebspartnern in Polen und hat mehr als 5.000 Beschäftigte. Sie exportiert mit eigenen Produkten in mehr als 30 Länder weltweit. Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge soll das Unternehmen weiter mit eigenständigem Management agieren und vor allem die Möbelproduktion unabhängig und eigenständig führen.
Über Vertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme der Anteile steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.
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